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Expertengespräch

Zwischen Wissenschaftskooperation und Forschungssicherheit

Politische Dilemmata im Umgang mit der VR China

Chinas wachsendes wissenschaftliches und technologisches know how bietet enormes Potenzial für gemeinsame Forschung und Innovationen. Gleichzeitig besteht das Risiko eines ungewollten Wissensabflusses aus sicherheitsrelevanten Bereichen in die Volksrepublik. Wie lösen wir das Dilemma?

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Beispiel Düsseldorf: Die Landeshauptstadt bietet besonders viel erfolgreiche transatlantische Forschungskooperation - aber wo liegen die Leitplanken der Forschungssicherheit angesichts der offensiven Zielsetzungen Pekings?

Die Volksrepublik China baut ihre Forschungs- und Innovationskapazitäten rasant aus und ist auf dem Weg sich in mehreren Schlüsseltechnologien an der globalen Führungsspitze zu etablieren — von Künstlicher Intelligenz über Small Modular Reactors (SMR) bis Quantencomputing. Parallel dazu schreiten unter Staats- und Parteichef Xi Jinping eine umfassende ‚Versicherheitlichung‘ und politische Zentralisierung voran und beeinflussen auch die Wissenschaft: Forschung wird stärker an strategische Zielvorgaben Pekings gekoppelt, insbesondere der Fokus auf ‚Dual Use‘-Technologien besorgt Deutschland, Europa und die USA. 

Wie lösen wir das Dilemma? Chinas wachsendes wissenschaftliches und technologisches know how bietet enormes Potenzial für gemeinsame Forschung und Innovationen. Gleichzeitig besteht das Risiko eines ungewollten Wissensabflusses aus sicherheitsrelevanten Bereichen in die Volksrepublik. 

In einer Online-Diskussion des US-Generalkonsulats in Düsseldorf und der Konrad-Adenauer-Stiftung, mit Unterstützung der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen, beleuchten wir die strategischen Ziele Chinas, Risiken gegenwärtiger Kooperationen, ‚best practice‘-Ansätze der USA sowie die aktuelle Bedrohungslage aus der transatlantischen Perspektive mit:

  • Alicia Hennig, China-Expertin u.a. am Institute for Security and Development Policy in Stockholm und der Hochschule für Wirtschaft Zürich 
  • Chris Rains, China-Koordinator für Europa im US-Außenministerium mit Dienstsitz an der US-Botschaft in Prag 
  • N.N. 

 

Die Veranstaltungssprache ist Englisch. Das Webinar ist Teil einer Reihe, die in den kommenden Monaten fortgesetzt wird.

Die Veranstaltung wird gestreamt. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Anmeldefrist endet am 27.05.2026, 12.00 Uhr.

Die Zugangsdaten für die Online-Veranstaltung erhalten Sie ca. zwei Stunden vor Veranstaltungsbeginn. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir nach diesem Zeitpunkt aus organisatorischen Gründen nur noch sehr eingeschränkt Einwahldaten versenden können. 

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Veranstaltungsort

Online via MS Teams
Kontakt Thomas Yoshimura
Thomas Yoshimura
Referent für Asien und Pazifik (China)
thomas.yoshimura@kas.de
Kontakt Dr. Georg Schneider
Georg Schneider
Referent Wirtschaftspolitik
Georg.Schneider@kas.de +49 2241 246-2372 +49 2241 246 5 2372

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