Emanuel Gainza

Veranstaltungsberichte

Paraná 2030 – Gemeinsam die Stadt neu denken

Am 14. November fand die Präsentation des Buchs „Paraná 2030 – Gemeinsam die Stadt neu denken” in Paraná, der Hauptstadt der Provinz Entre Rios, statt. Die Veranstaltung wurde von der Konrad-Adenauer-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk für lokale Innovation (RIL) und der Nichtregierungsorganisation „Hacemos“ organisiert.

Im Anschluss an eine audiovisuelle Darstellung des Ausarbeitungsprozesses der Hauptziele für nachhaltige Entwicklung in der Stadt Paraná, eröffnete der Landesbeauftrage der KAS für Argentinien, Olaf Jacob, der Veranstaltung. Zuallererst dankte er allen beteiligten Akteuren für ihre Mitarbeit und hob die Relevanz der Agenda 2030 auf kommunaler, regionaler und weltweiter Ebene für die KAS hervor. Im Anschluss daran ergriff Santiago López Medrano, Minister für soziale Entwicklung der Provinz Buenos Aires, das Wort. Er unterstrich die Notwendigkeit von Bürgerbeteiligung in der Stadtentwicklung und betonte des Weiteren die Bedeutung von evidenzbasierter Stadtplanung auf lange Sicht. Die dritte Rednerin des Abends, Cornelia Schmidt Liermann, Vorsitzende des Ausschusses Auswärtige Angelegenheiten im Abgeordnetenhaus, lobte den Einbezug der Bürger und ihrer Expertise im Zuge der Initiative, welche sich merklich in der Publikation „Paraná 2030“ wiederfände. Auch lobte sie die Vorreiterrolle, die Paraná in dieser Stadtentwicklungsinitiative einnehme und beurteilte die Initiative als beispielhaft für andere Städte.

Anschließend beschrieb der ehemalige Stadtrat der Gemeinde Paraná und Initiator von „Paraná 2030“, Emanuel Gainza, die Entwicklung der Initiative, vom Ursprung einer ersten Idee über die Konzeption des Projekts bis hin zum detaillierten und ganzheitlichen Plan für eine nachhaltige Entwicklung der Stadt, welcher auf einer Analyse der Interamerikanischen Entwicklungsbank (BID) über die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen der Stadtgemeinde basiert und die Sichtweise der Bürger miteinbezieht. Vor zwei Jahren hatte Gainza in seiner Funktion als Vizepräsident des Stadtrats in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk für lokale Innovation (RIL) und der Konrad-Adenauer-Stiftung, erste Bürgerforen an verschiedenen Orten der Stadt veranstaltet, aus denen sich in einem zweiten Schritt Arbeitsgruppen geformt hatten. Diese erarbeiteten auf Basis der Analyse der BID schwerpunktmäßig an den Themen urbane Entwicklung, Umwelt, Modernisierung der Verwaltung, menschliche und produktive Entwicklung. Der Initiator von „Paraná 2030“ schloss seine Ansprache mit einem Dank an all die Bürger, die ihre Leidenschaft und Zeit für die Zukunft von Paraná beigesteuert haben und letztlich zu einer besseren und nachhaltigeren Stadt für alle beitragen.

Tags darauf besuchten der Landesbeauftragte der KAS und sein Team den neuen Sitz von Hacemos und tauschten Ideen bezüglich der zukünftigen Kooperation und möglichen Synergien zwischen beiden Organisationen aus.

Ansprechpartner

Olaf Jacob

Olaf Jacob

Leiter des Auslandsbüros Argentinien

Olaf.Jacob@kas.de +54-11 4326 2552

Bereitgestellt von

Auslandsbüro Argentinien

Über diese Reihe

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