Historisch-Politische Mitteilungen

Historisch-Politische Mitteilungen 24/2017

Die dokumentierten Beiträge der jährlich durchgeführten Konferenz „Die Ära Kohl im Gespräch“ befassen sich diesmal mit der Reaktion der CDU-geführten Bundesregierung auf die Umbrüche in Osteuropa um 1990. Tiziana di Maio untersucht die Bemühungen der Italienischen Volkspartei (PPI), in ihren Programmen eine nationale Außenpolitik Italiens zu definieren; Nikolas Dörr befasst sich mit den Auswirkungen des „Historischen Kompromisses“ zwischen Kommunisten und Christdemokraten in Italien von 1973 auf die Beziehungen der Democrazia Cristiana zur CDU und den britischen Konservativen.

Daneben bemüht sich der Esaay von Günther Heydemann um eine historisch-politische Verortung des Brexit-Beschlusses; Christopher Dowe skizziert die Wandlung des führenden Zentrumspolitikers Matthias Erzberger vom Föderalisten zum Unitaristen nach dem Ersten Weltkrieg. Holger Löttel analysiert anhand eines Briefwechsels die unterschiedlichen Auffassungen Konrad Adenauers und Ludwig Erhards hinsichtlich möglicher negativer gesellschaftlicher Folgen des wachsenden Wohlstands und Tim Szatkowski behandelt die bundesdeutschen Politik gegenüber Libyen in Zusammenhang mit dem vom libyschen Geheimdienst organisierten Anschlag auf die Berliner Diskothek „La Belle“.

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Über diese Reihe

Die "Historisch-Politischen Mitteilungen" sind im Buchhandel erhältlich. Sie erscheinen einmal jährlich mit einem Heftumfang von ca. 260 Seiten. Der Ladenpreis beträgt 19,50 EUR.

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Zuschriften betreffend Anzeigen und Vertrieb werden an den Verlag erbeten.

Herausgeber

Prof. Dr. Thomas Brechenmacher, Dr. Günter Buchstab, Prof. Dr. Hans-Otto Kleinmann und Prof. Dr. Hanns Jürgen Küsters

ISBN

978-3-412-51064-0

preis

19,50 [D] / € 20,10 [A]