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Länderberichte

Myanmar und Bangladesch – ein gestörtes Verhältnis

von Norbert Eschborn, Svenja Bounin
Am 7. November bestellte das Außenministerium Bangladeschs den Botschafter Myanmars ein, um ihm eine Protestnote zu überreichen. Grund dafür war ein Vorfall, der sich drei Tage vorher an der gemeinsamen Grenze beider Länder ereignete: Myanmars Grenzschutz soll am 4. November das Feuer auf das Territorium Bangladeschs eröffnet und dabei zwei Menschen verletzt haben. Bei den Verletzten handelt es sich nach Presseberichten um einen Bangladeschi und einen Rohingya aus Myanmar, welcher im Flüchtlingslager in Cox’s Bazar lebt. Myanmar stritt diese Vorwürfe ab. Dieser Vorfall ist nicht der erste in der Grenzzone zwischen beiden Ländern. Er steht symptomatisch für ein in nahezu jeder Hinsicht schwer gestörtes Verhältnis zwischen den Nachbarn.

Die bilateralen Beziehungen zwischen Kooperation und Auseinandersetzung

Das bilaterale Verhältnis zwischen Bangladesch und Myanmar war schon in der Vergangenheit von Problemen über Fragen von Land- und maritimen Grenzen, Menschenhandel und anderen ungesetzlichen, wirtschaftlichen Aktivitäten gezeichnet. Bereits 1978 gab es schwere politische Reibungen durch die Vertreibung von etwa 200.000 arakanesischen Muslimen nach Bangladesch. Dieser Konflikt konnte durch diplomatische Gespräche innerhalb von drei Monaten gelöst werden. Dennoch überquerten 1991 erneut eine Viertelmillion Flüchtlinge aus dem Rakhine-Staat die Grenze und suchten Schutz in Bangladesch. Dhaka gelang es, den Großteil der Flüchtlinge bis Mitte des Jahres 1996 zurückzuführen.

In den 1970ern bemühte sich Bangladesch, ein freundschaftliches Verhältnis mit den östlichen Nachbarn aufzubauen. Der Diktator Ne Win besuchte als erster Staatschef Myanmars 1974 Bangladesch.[i] Doch Differenzen zwischen den Ländern verhinderten eine Intensivierung der Beziehungen. Nach der Regierungsperiode Präsident Thein Seins (2011-2016) hoffte Bangladesch auf eine engere bilaterale Zusammenarbeit, und einige seiner hochrangigen Militär- und Regierungsvertreter besuchten Myanmar. Allerdings blieben die erwarteten Gegenbesuche aus. [ii] Im August 1973 wurde ein Handelsabkommen zwischen beiden Staaten unterzeichnet, jedoch erst 1994 formal legalisiert.[iii] Überlappende Besitzansprüche auf Öl- und Gasressourcen an der umstrittenen Seegrenze hatten zu diplomatischen und militärischen Konflikten geführt. Dieser maritime Streit blieb trotz Beilegung in der Geschichte der bilateralen Beziehungen lange Zeit ein ernstes Thema.[iv]

Deutliche Erfolge für die bilateralen Bemühungen gab es zwischen 2002 und 2003: Es wurden drei Abkommen unterzeichnet und eine Handelsmesse Bangladeschs in Yangon erfolgreich durchgeführt.[v] Lange Zeit war der Handel zwischen den beiden Ländern gleichwohl eher unbedeutend. Das Geschäftsjahr 2017-2018 verzeichnete trotz starker Schwankungen das zwischen den beiden Ländern bisher höchste Handelsvolumen von 192 Mio. USD.[vi] Jüngst erfolgten bilaterale Gespräche zur Steigerung des Reisimports von Bangladesch. Seit 2013 bestehen wieder Direktflüge zwischen Dhaka und Yangon. Dies ist nicht nur für internationale Investitionen vorteilhaft, sondern auch für den Tourismussektor.[vii]

Im März 2018 gratulierte der bangladeschische Staatschef Abdul Hamid dem neu gewählten birmanischen Präsidenten U Win Myint. Präsident Abdul Hamid wählte für seinen Glückwunsch die gleichen Worte, die er auch an den ehemaligen Präsidenten Htin Kyaw gerichtet hatte:[viii] Für beide Länder sei die bilaterale Zusammenarbeit von großer Bedeutung. Er erwarte daher vom Präsidenten Myanmars mehr Einsatz in der Zusammenarbeit. Die Premierministerin Bangladeschs, Sheikh Hasina, betonte, in diesem Zusammenhang sei die Aufgabe des neuen Präsidenten, die Bedürfnisse des Volkes wahrzunehmen und sich für materiellen Wohlstand einzusetzen.[ix]

Aktuelle Auseinandersetzungen in den bilateralen Beziehungen

Vorwürfe bestimmten in der letzten Zeit das Bild der bilateralen Beziehungen in den Medien. Bangladesch verfolgt eine Nulltoleranz-Strategie gegenüber jeglicher Form von Extremismus oder Terrorismus.[x] Sheik Hasina beschrieb die vom Militär Myanmars verübten Gräueltaten gegen die Rohingya als einem Genozid gleichkommend.[xi] Zu solchen Vorwürfen schwieg die Regierung Myanmars. Pressefragen wurden vom Regierungssprecher U Zaw Htay nur noch alle zwei Wochen im Rahmen einer Pressekonferenz beantwortet.[xii] Als sich Aung San Suu Kyi unter internationalem Druck äußerte, erwähnte sie weder die Begriffe Rohingya oder ethnische Säuberung, noch kritisierte sie das eigene Militär. Sheikh Hasina bewertete dieses Vorgehen als negativ für den internationalen Ruf Myanmars.[xiii]

Bangladesch zeigt sich mit der Anzahl der Flüchtlinge überfordert. Die Umsetzung der Rückführung der Rohingya verzögert sich schon seit Januar 2018. Die Premierministerin pocht weiterhin auf die schnelle Umsetzung der Zusagen des Nachbarlands. Ihre Geduld für die politische Führung Aung San Suu Kyis schwindet merklich.[xiv] Laut Myint Kyaing, dem Staatssekretär des zuständigen Arbeitsministeriums Myanmars, sei jedoch Bangladesch für die Verzögerung verantwortlich. Regierungssprecher U Zaw Htay meinte gar, Bangladesch versuche den Prozess hinauszuzögern, um von internationalen Geldgebern mehr Kapital für den Bau von Flüchtlingsheimen zu erhalten.[xv] In der Tat ist Bangladesch auf internationale Gelder angewiesen. Die Regierung steht dadurch unter Druck, den Erwartungen der Geberländer gerecht zu werden. Zur Sicherstellung der baldigen Rückführung wendete sich Premierministerin Sheik Hasina an die internationale Gemeinschaft. Diese sollte Druck auf die Regierung Myanmars ausüben.[xvi] Ein erneuertes Abkommen wurde für den 15. November dieses Jahres vereinbart. Die ausgewählten Flüchtlinge verweigerten jedoch die Rückkehr nach Myanmar.[xvii]

Eine Zwangsrückführung wird von internationalen Experten sowie von der bangladeschischen Regierung kritisch bewertet. Bangladesch hält an einer friedlichen Beilegung des Konflikts fest. Jedoch erweist sich dies in der Realität als zunehmend problematisch.[xviii] Die Debatte um die nationale Zugehörigkeit und Bezeichnung der Rohingya in Myanmar verschärft den politischen Konflikt. Bereits Präsident Thein Sein bezeichnete auf internationaler Ebene diese ethnische Gruppe als „Bengali“. Auch von derzeitigen Führungspersönlichkeiten der birmanischen Regierungspartei NLD wird diese angreifende Bezeichnung beibehalten.[xix] Der Erfolg diplomatischer Gespräche zwischen den Ländern wird zudem durch die ablehnende Haltung des jeweiligen Militärs beeinflusst. Für Schlagzeilen sorgte die Veröffentlichung falsifizierter Bildbeschreibungen in einem im Juli vom birmanischen Militär veröffentlichten Buch „True

News of the Rohingya crisis“. Reuters entdeckte darin falsch deklarierte Bilder. Sheikh Hasina bezeichnete die Handlung des Militärs als „widerlich“[xx], und der Verlag des birmanischen Militärs entschuldigte sich für zwei der drei falsch deklarierten Bilder.[xxi] Verstöße des bangladeschischen Militärs gegen die Bauvereinbarungen in den Grenzzonen verstärkten das angespannte Verhältnis.[xxii]

Solche Ereignisse beeinträchtigen nicht nur die Glaubwürdigkeit des Militärs, sondern auch der Regierung Myanmars. Diese publizierte auf der Regierungswebsite eine Landkarte, welche die bangladeschische Insel St Martin’s Island auf eigenem Territorium verzeichnete.[xxiii] Der nationalistisch geprägte Ton des Regierungssprechers (der schon unter der Vorgängerregierung im Amt war) entspricht dem angespannten Verhältnis.[xxiv]

Es liegt nahe, dass Bangladeschs Bereitschaft zur Zusammenarbeit durch solche Ereignisse schwindet. Premierministerin Sheikh Hasina kommentierte, Myanmar solle von Bangladesch lernen, wie man ein Land regieren und gleichzeitig die Zufriedenheit in den einzelnen Regionen wahren könne.[xxv]

Die Nachbarschaftspflege Myanmars

Die Außenpolitik Myanmars hatte als übergeordnetes Ziel, die freundschaftlichen Beziehungen zu allen Ländern gleichermaßen zu pflegen. Seit 2011 verfolgt das Land außenpolitische Strategien der Diversifizierung und Modernisierung sowie der internationalen Reintegration. China und Indien sind die wichtigsten Kooperationspartner Myanmars. Thailand zählt neben China und Singapur zu den wichtigsten Handelspartnern Myanmars. [xxvi]

Indien und Myanmar haben derzeit gute bilaterale Beziehungen. Beide Länder profitieren u.a. von einer guten Kooperation ihrer Marinen. Regelmäßige Staatsbesuche in den vergangenen fünf Jahren stärkten zudem die Zusammenarbeit. Indien hat vor allem Interesse daran, die Dominanz Chinas in Myanmar einzuschränken.[xxvii] Bei einem diesjährigen Treffen des indischen Außenministers Gokhale mit Aung San Suu Kyi versprach er eine Unterstützung in Höhe von 1,75

Milliarden USD für Entwicklungsprojekte im Shan- und im Rakhine-Staat. Zudem unterzeichneten die beiden Außenminister drei Absichtserklärungen zur Verbesserung von See- und Transportverbindungen. [xxviii]

Um die freundschaftlichen Beziehungen zum Nachbarland China zu vertiefen, besuchte Aung San Suu Kyi die VR China im Oktober 2018. Myanmar profitiert von der Unterstützung Chinas in Form von Krediten, Waffenlieferungen und gemeinsamen Infrastrukturprojekten. Ein gemeinsamer Wirtschaftskorridor soll im Rahmen der chinesischen „Belt and Road Initiative“ die wirtschaftliche Verbindung beider Länder stärken.[xxix] Im März dieses Jahres besprachen Myanmar, China und Bangladesch eine stärkere Zusammenarbeit im Energiebereich.[xxx] Die Bedeutung Chinas in der Vermittlerrolle wurde schon im Rohingya-Konflikt deutlich: Kurz vor der Unterzeichnung des ersten Rückführungsabkommens im November 2017 besuchte der chinesische Außenminister Wang Yi Bangladesch und Myanmar. Dabei legte er beiden Ländern einen Vorschlag (Drei-Phasen- Plan) zur Lösung des Konflikts vor.[xxxi] Der chinesische Außenminister sicherte Myanmar darüber hinaus Unterstützung für den Friedensprozess zu.[xxxii] Für China ist die Sicherung stabiler Verhältnisse in Myanmar von hohem Interesse, um die geplanten Projekte reibungslos umzusetzen.[xxxiii]

Trotz einer militärischen Auseinandersetzung im Jahr 2002 pflegen Myanmar und Thailand ein gutes politisches Verhältnis. Die Bedeutung des Verhältnisses betonte Aung San Suu Kyi in ihrer Ansprache zum 70. Jubiläum der bilateralen Beziehungen.[xxxiv] Im Rahmen des neunten Treffens der Joint Commission im August 2018 lobte der thailändische Außenminister Don Pramudwinai die gute Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung. Er befürwortet die Umsetzung der Sonderwirtschaftszone Dawei sowie die Entwicklungszusammenarbeit.[xxxv]

Mit dem Militär Bangladeschs wurde bereits in der Vergangenheit des Öfteren zusammengearbeitet. Bangladesch wird von Myanmar außenpolitisch allerdings nicht priorisiert. Die jeweiligen Außenminister statteten sich zuletzt 2016 gegenseitige Besuche zur Festigung des bilateralen Verhältnisses ab.[xxxvi] Für eine verbesserte Transportverbindung sind gemeinsame Infrastrukturprojekte in Planung. Deren Umsetzung erfolgt allerdings im Rahmen multilateraler Bündnisse wie BIMSTEC (Bay of Bengal Initiative for Multi-Sectoral Technical and Economic Cooperation) oder unter chinesischem Einfluss.[xxxvii]

Auf dem Weg in eine hoffnungsvolle Zukunft?

Bangladesch und Myanmar bevorzugen diplomatische Lösungswege zur Beilegung politischer Spannungen. Die Mitgliedschaften in Kooperationsforen wie ASEAN oder BIMSTEC liefern gute Möglichkeiten für eine intensive Zusammenarbeit. Verbesserte Verbindungswege können den bilateralen Handel langfristig stärken. Die gute wirtschaftliche Entwicklung Bangladeschs macht das Land nicht nur für Auslandsinvestoren, sondern auch für Joint Ventures mit Myanmar attraktiv. Bangladesch könnte Ressourcenengpässe durch Kooperationen im Agrar- und Energiebereich vorbeugen.[xxxviii] Der Präsident der bangladeschisch-birmanischen Handelskammer in Dhaka, K.B. Ahmed, unterstrich die Bedeutung Myanmars als wichtiger Handelspartner für die wirtschaftliche Entwicklung Bangladeschs. Allerdings bedürfe es weiterer Abkommen im Bereich internationaler Investitionen, der Schifffahrt und der Festigung der Währungskurse. Das langfristige Interesse

Myanmars sei dahingestellt. Während Bangladesch engere Kooperationen anvisiert, orientiert sich Myanmar weiterhin stark an den Nachbarn Indien und China als Partner.[xxxix]

Die Wahlen in Bangladesch Ende dieses Jahres werden mittelbar über die weitere Entwicklung der Zusammenarbeit entscheiden. Ein politischer Wandel ist nicht zwingend, aber auch nicht auszuschließen. Der neuen Regierung muss der Balanceakt gelingen, Forderungen des Militärs nach einer aggressiveren Haltung gegenüber Myanmar mit dem Erhalt guter bilateraler Beziehungen zu vereinen. Schon in der jetzigen Regierung wurden - auch unter Einfluss des Militärs - radikalere Stimmen laut. Der Finanzminister Bangladeschs, Muhith, meinte, Myanmar hätte durch die Flucht der Rohingya in gewisser Weise Bangladesch den Krieg erklärt. Er befürchtet die Gefährdung der eigenen Wirtschaft. [xl]

Ein wesentliches Problem der beiden Länder ist die gegenseitige Fehlwahrnehmung. Diese könnte generationsübergreifend zu extremen Ansichten führen. Der bangladeschische Botschafter in Myanmar betonte, eine verbesserte Kommunikation sowie das Stärken eines kulturellen Austauschs könnten regionale Vorteile und kulturelle Gemeinsamkeiten hervorheben. Die intensive Pflege der nachbarschaftlichen Beziehungen könne nicht wie bisher nur einseitig erfolgen. Zudem sollten schriftliche Zugeständnisse auch umgesetzt werden.[xli]

[i] Vgl. Morshed, 2001. Bangladesh–Burma relations. Stockholm: International Institute for Democracy and Electoral Association (IDEA), in: burmalibrary.org, S.63.

[ii] Vgl. Singh, U.H., 1978: Burma's Foreign Policy in the Seventies, India Quarterly: A Journal of International Affairs, Vol.: 34 issue: 3, S. 347-364.

[iii] Vgl. Kyoko Inoue, Mayumi Murayama , M. Rahmatullah, Centre for Bhutan Studies, 2014. Economic and Political relations between Bangladesh and neighbouring countries. Sub-Regional Relations in the Eastern South Asia: With Special Focus on Bangladesh and Bhutan, Joint Research Program Series, März, Band 132, S. 26-30.

[iv] Der Streitfall wurde schließlich durch das Urteil des Internationalen Seegerichtshofs am 14. März 2012 zu Gunsten Bangladeschs beendet. Vgl. Panday, P. K., 2012. Bangladesh and Myanmar resolve longstanding maritime dispute. in: http://www.eastasiaforum.org/2012/04/26/bangladesh-and-myanmar-resolve-longstanding-maritime-dispute/, [08.11.2018].

[v] Vgl. Global Security, 2012. Bangladesh-Myanmar Relations. in: https://www.globalsecurity.org/military/world/bangladesh/forrel-mm.htm, [31.10.2018].

[vi] Vgl. Kant, K., 29 Oktober 2018. Myanmar-Bangladesh trade decreases slightly. The Global New Light of Myanmar, S. 5.; Thanda Lwin, 29. November 2018. Myanmar-Bangladesh trade up by $180mln. The Global New Light of Myanmar, S.5.

[vi] Vgl. Hlaing, S., 2013. Myanmar, Bangladesh to Resume Direct Dhaka-Yangon Flights. Myanmar Business Today, 05 September, Vol 1 Issue 31.

[vii] Vgl. Myanmar President Office, 2018. Foreign Heads of State send felicitations to President U Htin Kyaw. in: http://www.president-office.gov.mm/en/?q=briefing-room/messages/2017/01/11/id-7116, [04.12.2018].

[viii] Vgl. Myanmar News Agency, 2018. Foreign heads of state send congratulation message to President U Win Myint, in: http://www.globalnewlightofmyanmar.com/foreign-heads-state-send-congratulation-message-president-u-win-myint/, [03.12.2018].

[viii] Vgl. Mizzima, 18 October 2016. Bangladesh Ministry of Foreign Affairs issues statement on Rakhine State, in: http://www.mizzima.com/news-domestic/bangladesh-ministry-foreign-affairs-issues-statement-rakhine-state, [28.11.2018].

[viii] Vgl. PTI; The Indian Express, 2018. Bangladesh PM Sheikh Hasina slams Myanmar for failing to take back Rohingya refugees. in: https://indianexpress.com/article/world/bangladesh-pm-sheikh-hasina-slams-myanmar-for-failing-to-take-back-rohingya-refugees-5378156/, [12.11.2018].

[viii] Vgl. Siddiqui, 2018: Exclusive: Rohingya repatriation, relocation plans set to be pushed back to 2019 - government official, in: https://www.reuters.com/article/us-myanmar-rohingya-bangladesh-exclusive/exclusive-rohingya-repatriation-relocation-plans-set-to-be-pushed-back-to-2019-government-official-idUSKCN1NN0FC, [19.11.2018].

[viii] Vgl. Bangladesh Awami League, 2018. HPM Sheikh Hasina blasts Myanmar for spreading misinformation about Rohingyas. in: http://www.albd.org/articles/news/32154/HPM-Sheikh-Hasina-blasts-Myanmar-for-spreading-misinformation-about-Rohingyas, [12.11.2018].

[viii] The Daily Star, 2018. Rohingya crisis: PM pushes for quick solution. in: https://www.thedailystar.net/rohingya-crisis/news/bangladesh-pm-sheikh-hasina-effective-implementation-myanmar-un-deal-end-rohingy-crisis-1639939, [12.11.2018].

[ix] Vgl. Myanmar News Agency, 2018. Foreign heads of state send congratulation message to President U Win Myint, in: http://www.globalnewlightofmyanmar.com/foreign-heads-state-send-congratulation-message-president-u-win-myint/, [03.12.2018].

[x] Vgl. Mizzima, 18 October 2016. Bangladesh Ministry of Foreign Affairs issues statement on Rakhine State, in: http://www.mizzima.com/news-domestic/bangladesh-ministry-foreign-affairs-issues-statement-rakhine-state, [28.11.2018].

[xi] Vgl. PTI; The Indian Express, 2018. Bangladesh PM Sheikh Hasina slams Myanmar for failing to take back Rohingya refugees. in: https://indianexpress.com/article/world/bangladesh-pm-sheikh-hasina-slams-myanmar-for-failing-to-take-back-rohingya-refugees-5378156/, [12.11.2018].

[xii] Vgl. Siddiqui, 2018: Exclusive: Rohingya repatriation, relocation plans set to be pushed back to 2019 - government official, in: https://www.reuters.com/article/us-myanmar-rohingya-bangladesh-exclusive/exclusive-rohingya-repatriation-relocation-plans-set-to-be-pushed-back-to-2019-government-official-idUSKCN1NN0FC, [19.11.2018].

[xiii] Vgl. Bangladesh Awami League, 2018. HPM Sheikh Hasina blasts Myanmar for spreading misinformation about Rohingyas. in: http://www.albd.org/articles/news/32154/HPM-Sheikh-Hasina-blasts-Myanmar-for-spreading-misinformation-about-Rohingyas, [12.11.2018].

[xiv] The Daily Star, 2018. Rohingya crisis: PM pushes for quick solution. in: https://www.thedailystar.net/rohingya-crisis/news/bangladesh-pm-sheikh-hasina-effective-implementation-myanmar-un-deal-end-rohingy-crisis-1639939, [12.11.2018].

[xv] Vgl. S. Cameron-Moore, 2017. Myanmar Times Government blames Bangladesh for delaying accord on repatriating Rohingya. in: https://www.reuters.com/article/us-myanmar-rohingya/myanmar-blames-bangladesh-for-delaying-accord-on-repatriating-rohingya-idUSKBN1D13K9, [12.11.2018].

[xvi] Vgl. Parnini, 2013. The crisis of the Rohingya as a Muslim minority in Myanmar and bilateral relations with Bangladesh. Journal of Muslim Minority Affairs, 18 Oktober, 33(2), S. 281-297; Ibrahim, 2014.

[xvii] Vgl. International Crisis Group, 2018. Bangladesh-Myanmar: The Danger of Forced Rohingya Repatriation. In: https://www.crisisgroup.org/asia/south-east-asia/myanmar/b153-bangladesh-myanmar-danger-forced-rohingya-repatriation, [13.11.2018].

[xviii] Vgl. Ellis-Petersen, Rahman, Safi,2018: Bangladesh admits no Rohingya willing to take repatriation offer. in: https://www.theguardian.com/world/2018/nov/15/rohingya-refugee-repatriations-bangladesh-myanmar [16.11.2018].

[xix] Vgl. S. Souza, 2013. Islam and Civilisational Renewal, in: International Institute of Advanced Islamic Studies; platform.almanhal.com.

[xx] Vgl. McPherson, P., 2018. Exclusive: Fake photos in Myanmar army's 'True News' book on the Rohingya crisis. in: https://www.reuters.com/article/us-myanmar-rohingya-photos-exclusive/exclusive-fake-photos-in-myanmar-armys-true-news-book-on-the-rohingya-crisis-idUSKCN1LF2LB, [12.11.2018].

[xxi] Vgl. Slodkowski, A. & Naing, S., 2018. Myanmar army apologizes for mistaken photos in book on Rohingya crisis. in: https://www.reuters.com/article/us-myanmar-rohingya-photos/myanmar-army-apologizes-for-mistaken-photos-in-book-on-rohingya-crisis-idUSKCN1LJ19T, [12.11.2018].

[xxii] Vgl. Myanmar President Office,2018. U Thaung Tun, Union Minister, National Security Advisor, objects Bangladesh’s activities near the borderline, in: http://www.president-office.gov.mm/en/?q=issues/rakhine-state-affairs/id-8791, [04.12.2018].

[xxiii] Vgl. Dhaka Tribune, 2018. Myanmar claims St Martin’s Island is theirs , in: https://www.dhakatribune.com/bangladesh/foreign-affairs/2018/10/06/myanmar-claims-st-martin-s-island-is-theirs , [05.12.2018].

[xxiv] Vgl. Myint, 2016. Inflammatory Spokesman Zaw Htay Promoted Within President’s Office Leadership, in: https://www.irrawaddy.com/news/burma/inflammatory-spokesman-zaw-htay-promoted-within-presidents-office-leadership.html, [05.12.2018].

[xxv] Vgl. Dhaka Tribune, 2018. PM Hasina: Myanmar needs to learn communal harmony from Bangladesh, in: https://www.dhakatribune.com/bangladesh/2018/05/07/pm-hasina-myanmar-needs-learn-communal-harmony-bangladesh, [04.12.2018].

[xxvi] Vgl. Sein, C. C., 2016. Myanmar Foreign Policy under New Government: Changes and Prospects. Myanmar: Reintegrating into the International Community, S. 27-39; Thuzar, M., 2016. Myanmar and ASEAN: New Beginnings, New Directions?. Institute of Strategic and International Studies.

[xxvii] Vgl. Sun, Y., 2015. China and Myanmar: Moving Beyond Mutual Dependence. In: Myanmar: The Dynamics of an Evolving Polity (2015), S. 285.

[xxviii] Vgl. Press Trust of India, 2018. Foreign Secretary Gokhale meets Myanmar's State Counsellor Suu Kyi,in: https://www.business-standard.com/article/pti-stories/foreign-secretary-gokhale-meets-myanmar-s-state-counsellor-suu-kyi-118102200927_1.html, [28.10.2018].

[xxix] Vgl. Pangqi & Wangdanmeng, 2018. Suu Kyi's China visit: the wider picture. in: http://www.globaltimes.cn/daily-specials/Suu-Kyi-visits-China/Suu-Kyi-visits-China.html, [28.10.2018]; Lwin, N., 2018. Gov’t Signs MoU with Beijing to Build China-Myanmar Economic Corridor. The Irrawaddy, in: https://www.irrawaddy.com/news/burma/govt-signs-mou-beijing-build-china-myanmar-economic-corridor.html, [28.10.2018].

[xxx] Vgl. Xinhua, 2018. Myanmar, China, Bangladesh Agree On Electric Power Trading. Myanmar Business Today, 6(12), in: https://www.mmbiztoday.com/articles/myanmar-china-bangladesh-agree-electric-power-trading, [26.10.2018].

[xxxi] Vgl. N. Bequelin, 2018. Behind China’s Attempt to Ease the Rohingya Crisis. in: https://www.nytimes.com/2017/12/05/opinion/china-rohingya-crisis.html, [04.12.2018].

[xxxii] Vgl. Ministry of Foreign Affairs, the People's Republic of China, 2017. President U Htin Kyaw of Myanmar Meets with Wang Yi. in: https://www.fmprc.gov.cn/mfa_eng/wjb_663304/zzjg_663340/yzs_663350/gjlb_663354/2747_663498/2749_663663/t1512947.shtml, [04.12.2018].

[xxxiii] Vgl. Will, G.,2003. Wege aus der Isolation: Birmas nationaler und internationaler Aussöhnungsprozeß (SWP-Studie, S.36). Berlin: Stiftung Wissenschaft und Politik -SWP- Deutsches Institut für Internationale Politik und Sicherheit. in: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:0168-ssoar-262074, [05.11.2018], S.20.

[xxxiv] Vgl. Myanmar News Agency, 2018: Myanmar, Thai mark 70 years of diplomatic relations, in: http://www.globalnewlightofmyanmar.com/myanmar-thai-mark-70-years-of-diplomatic-relations/ [15.11.2018].

[xxxv] Vgl. Ministry of Foreign Affairs of the Kingdom of Thailand, 2018. in: http://www.mfa.go.th/main/en/news3/6885/93233-Minister-of-Foreign-Affairs-of-Thailand-attended-t.html, [15.11.2018].

[xxxvi] Vgl. Patwary, 2013; Itten, 2018, S. 10.

[xxxvii] Bau eines Tiefseehafens unter chinesischer Aufsicht in Kyaukpuy, eine Schifffahrtslinie zwischen Sittwe und Kyaukpyu und die Ausweitung des Asian Highways. Vgl. Kallol, 2017; Yhome, 2014; Morshed, 2001.

[xxxviii] Vgl. Asia Society, 2007. Untapped Investment Opportunities in Bangladesh. in: https://asiasociety.org/untapped-investment-opportunities-bangladesh, [05.11.2018]; Alam, 2017, S. 52.

[xxxix] Vgl. Parnini, 2013.

[xl] Vgl. Oldmixon, 2018. Can an Aspiring Political Movement Upend the Bangladeshi Elections?, 23. September, in: https://thediplomat.com/2018/09/can-an-aspiring-political-movement-upend-the-bangladeshi-elections/, [04.12.2018]; T. Joehnk, 2017. How the Rohingya Crisis Is Changing Bangladesh, in: https://www.nytimes.com/2017/10/06/opinion/rohingya-bangladesh-myanmar.html, [05.12.2018].

[xli] Mizzima Business Weekly, 2016. Bangladesh Ambassador discusses development and Bangladesh-Myanmar relations, 07. April, in: https://www-wiso-net-de.wwwdb.dbod.de/document/MBW__72398707, [04.12.2018].

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