Christian Echle

Leiter des Regionalprogramms Politikdialog Asien/Singapur

Christian Echle, 1981 in Pforzheim geboren, studierte Germanistik, Geschichte und Soziologie in Freiburg, Göteborg und München. Er ist ist Altstipendiat der Journalistischen Nachwuchsförderung der Konrad-Adenauer-Stiftung. Von 2007 bis 2012 war er in der Online-Redaktion der KAS tätig. Von November 2012 bis Februar 2017 leitete er das Medienprogramm Subsahara-Afrika der Stiftung. Seit 1. März 2017 ist er in Vorbereitung für seinen Einsatz als Leiter des Regionalprogramms Politikdialog Asien/Singapur. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Soziale Medien und Politische Kommunikation.

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christian.echle@kas.de +65 6603 6160 +65 6227 8343

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Publikationen

Länderberichte

Regierungskrise in Sri Lanka

von Christian Echle

Am 26. Oktober 2018 zog der srilankische Präsident Maithripala Sirisena seine United People’s Freedom Alliance (UPFA) aus der Koalitionsregierung mit der United National Party (UNP) zurück, entließ Premierminister Ranil Wickramasinghe (UNP) und berief an seiner Stelle den ehemaligen Präsidenten Mahinda Rajapaksa zum neuen Premierminister Sri Lankas. Es handelt sich dabei um das jüngste Kapitel in einer Geschichte wechselnder Allianzen zwischen den drei Männern, die seit Jahren die Politik in Sri Lanka maßgeblich mitgestalten. Eine überwiegende Anzahl von Verfassungsexperten innerhalb und außerhalb des Landes hält den Machtwechsel allerdings für nicht verfassungskonform, da er ohne Einbeziehung des Parlaments vollzogen wurde.

Auslandsinformationen

#neueakteure, #alteprobleme

von Christian Echle

Wie die digitale Sphäre den Informationsprozess und die Medienlandschaft in Afrika verändert

Blogs und Online-Angebote tragen schon heute erheblich zur Meinungsvielfalt in Afrika bei. Damit geraten sie allerdings auch stärker ins Visier der staatlichen Behörden, die den Graubereich zwischen Journalismus, Bloggen und Meinungsäußerung in den Sozialen Medien gerne fester definieren möchten. Gerade vor diesem Hintergrund verdienen die digitalen Meinungsmacher mehr Aufmerksamkeit und mehr Unterstützung.

Die Politische Meinung

Spotlights: Digital global

von Christian Echle , Georg Eickhoff , Christian Spahr , Torben Stephan

Einblicke aus vier Kontinenten

Veranstaltungsberichte

Beruflich mit einem Bein im Gefängnis

von Christian Echle

Gesetzliche Einschränkungen von Journalisten Hauptthema beim IPI World Congress

Journalisten, die ihre Aufgabe als Vierte Gewalt im Staat ernst nehmen, sehen sich in vielen afrikanischen Ländern einer äußerst restriktiven Mediengesetzgebung ausgeliefert. Viele der Gesetze stammen aus der Kolonialzeit, als es den Regierungen darum ging, Medien möglichst unkritisch zu halten. Nun wurde das Thema auf dem jährlichen Kongress des International Press Institute in Südafrika diskutiert.

Auslandsinformationen

Südafrikas Gesetz zum Schutz staatlicher Information

von Christian Echle , Justine Limpitlaw

Eine Lektion für Afrika?

Das lange Zeit umstrittene Gesetz zum Schutz staatlicher Informationen in Südafrika stellt den ersten Versuch eines afrikanischen Landes südlich der Sahara dar, eine Sicherheitsgesetzgebung zu entwerfen, die nicht auf kolonialem Recht basiert. Es ist davon auszugehen, dass dieses Gesetz erhebliche Auswirkungen auf ähnliche Reformprozesse in benachbarten Ländern haben wird, da Südafrika in der Region eine Vorbildfunktion hat.

Veranstaltungsberichte

Gemeinsame Probleme, gemeinsame Lösungen

von Christian Echle

E-lection Bridge 2013 in Windhoek

Wenn in Afrika Wahlen stattfinden, hat die Weltgemeinschaft meist überschaubare Erwartungen: Man hofft auf möglichst wenig Blutvergießen und eine möglichst demokratische Wahl, deren Ergebnis die Stabilität in der jeweiligen Region nicht gefährdet. Die allgegenwärtigen Berichte von Stimmenkauf, Stammespolitik und Einschüchterung zwischen politischen Gegnern verstellen jedoch den Blick darauf, dass es auch in Afrika ambitioniert geführte Wahlkämpfe mit den Mitteln moderner politischer Kommunikation gibt.

Länderberichte

ANC setzt auf Zuma

von Christian Echle

Trotz sinkender Beliebtheit

Jacob Zuma bleibt für weitere fünf Jahre Präsident des südafrikanischen ANC. Damit könnte er eine weitere Amtszeit als südafrikanischer Präsident ab 2014 antreten. Beim ANC-Parteitag in Mangaung stimmten drei Viertel der rund 4000 Delegierten für den 70-jährigen. Sein bisheriger Stellvertreter Kgalema Motlanthe hatte es auf eine Kampfabstimmung ankommen lassen und verzichtete nach seiner Niederlage auf jegliches andere Parteiamt.