Christian Hübner

Leiter des Regionalprogramms Energiesicherheit und Klimawandel in Lateinamerika

Christian Hübner leitet seit dem 1. Oktober 2014 das Regionalprogramm Energiesicherheit und Klimawandel in Lateinamerika der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) mit Sitz in Lima, Peru. Zuvor arbeitete er vier Jahre für die KAS in Berlin in der Europäischen und Internationalen Zusammenarbeit (EIZ) als Koordinator für Umwelt-, Klima- und Energiepolitik. Seine inhaltlichen Schwerpunkte liegen u.a. in der nationalen und internationalen Analyse der deutschen Energiewendepolitik, der Geopolitik der Energiesicherheit sowie der ökonomischen Analyse klimapolitischer Instrumente. Zuvor arbeitete er drei Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter in einer Forschungseinrichtung der Leibniz-Gemeinschaft, wo er sich als Volkswirt u. a. mit der umweltökonomischen Analyse von Ökosystemen beschäftigte.

Expertise

  • Umweltökonomie
  • Energie- und Klimapolitik
  • Ordnungspolitik

Kontakt

christian.huebner@kas.de +51 1 320 2870

Auslandsbüro

Abteilung

Publikationen

Einzeltitel

Deutsche Wirtschaftsinteressen und afrikanische Rohstoffe

von Gerhard Wahlers , Günter Nooke , Stormy Mildner , Julia Howald , Andreas Wenzel , Lutz Hartmann , Sebastian Paust , Christoph Kannengießer , Sebastian Barnet Fuchs , Christian Hübner

Nachhaltigkeit und Transparenz in der globalisierten Welt

Der Rohstoffreichtum Afrikas macht wenige Menschen reich, viele bleiben arm. Damit sich das ändert, müssen Regierungen faire Verträge abschließen, die Verkaufserlöse gerecht verteilen und verstärkt in Bildung, Gesundheit und wirtschaftliche Entwicklung investieren. Die Bevölkerung braucht mehr Mitspracherecht, Unternehmen müssen ihre Zahlungen transparenter machen und sich an Umwelt- und Sozialstandards halten. Dieser Band analysiert die aktuellen Probleme des Ressourcenfluchs in Afrika und nennt Handlungsoptionen für eine Rohstoffpolitik, die Deutschland und Entwicklungsländern dient.

Einzeltitel

Klimareport 2017: Argentinien

von Christian Hübner

Privatsektor und Klimafinanzierung in den G20-Staaten

Argentinien mobilisierte 2015 knapp 855 Millionen US-Dollar für den Klimaschutz, fast ausschließlich Mittel von der Lateinamerikanischen Entwicklungsbank (CAF) und der Weltbank. Die verbleibende Summe verteilte sich auf weitere Akteure wie die Inter-Amerikanische Entwicklungs-bank (IDB) und internationale Klimafonds, etwa den Green Climate Fund (GCF). Innerhalb Lateinamerikas gehört Argentinien neben Brasilien und Mexiko damit zu den fünf Staaten mit den höchsten Klimafinanzbudgets.

Einzeltitel

Atomunglück in Japan

von Christian Hübner , Joscha Ritz , Olaf Wientzek , Mathilde Durand , Katharina Wolf , Claudia Crawford , Hubert Gehring , Alena Resl , Gabriela Tibenska , Stephan Georg Raabe , Nico Lange , Anna Rozhniatovska , Lars Peter Schmidt † , Johan Bölts , Peter Hefele , Andreas Dittrich , Beatrice Gorawantschy , Benjamin Querner , Colin Dürkop , Amos Helms , Jan Senkyr , Werner Böhler , Martin Beck , Kathrin Zeller , Bernd Löhmann , Roman Sehling

Internationale Stimmungsbilder

Japan ist von einer unvergleichlichen Katastrophe betroffen. Massive Erdbeben und ein Tsunami haben neben den umfangreichen Zerstörungen und vielen Toten dazu geführt, dass die Sicherheit des japanischen Atomkraftwerkes Fukushima nicht mehr gewährleistet ist. Letztlich ist der bisher für unwahrscheinlich gehaltene Fall des „Restrisikos” nun eingetreten. Weltweit ist dadurch, in einem sehr unterschiedlichen Maße, eine Debatte in Gang gesetzt worden, die sich mit der Beherrschbarkeit von Sicherheitsrisiken bei der Nutzung von Atomkraft zur Energiegewinnung auseinandersetzt.

Einzeltitel

GLOBALE ENERGIEWENDE-GEOPOLITIK

von Christian Hübner

POLITISCHE AGENDA

Der globale Ausbau der Erneuerbaren Energien hat das Potential bestehende Energieabhängigkeiten zu verändern. Die Energiewende ist damit schon heute ein globales Phänomen, das einer geopolitischen Analyse bedarf. Der Originalartikel wurde bereits 2015 in der Zeitschrift Diálogo Político 2 - 2015 veröffentlicht.

Länderberichte

Der Klimagenerationenvertrag

von Christian Hübner

Ergebnisse der COP21 und Lateinamerika

Nach dem Gipfel von Rio de Janeiro 1992 hat es bis heute 23 Jahre gedauert, einen Vertrag zum Schutz des Klimas und damit der Sicherung der Lebensgrundlagen zukünftiger Generationen zu entwickeln, dem alle Vertragsstaaten der Klimarahmenkonvention zustimmten.

Einzeltitel

European Energy Supply Security in Light of the Ukraine Crisis

von Christian Hübner

The Ukraine crisis is intensifying the long-standing debate about the security of Europe’s energy supplies. On a geopolitical level, the EU’s energy interests to the east, south, and southeast are gaining salience. The idea of a transatlantic gas supply corridor has recently been proposed - it remains on the drawing board because of costly infrastructure requirements and stiff competition for energy from Asia. Within the EU, the Ukraine crisis is providing further impetus for the shift of political priorities away from climate concerns and towards policies focused on security and competition.

Analysen und Argumente

Europäische Energieversorgungssicherheit im Zeichen der Ukraine-Krise

von Christian Hübner

Ein Überblick

Die energiepolitische Situation der Ukraine verschärft die schon länger anhaltenden Debatten um die europäische Energieversorgungssicherheit. Aus der geopolitischen Perspektive rücken dabei die östlichen, süd-östlichen und südlichen Energiebeziehungen der EU in den Vordergrund. Hier bestehen zementierte Abhängigkeiten von russischen Gaslieferungen, aber auch mittelfristige Alternativen. Neu ist die Idee eines transatlantischen Gasversorgungskorridors, der aber mangels teurer Infrastruktur und hoher Energienachfragekonkurrenz aus Asien derzeit nur eine Idee bleibt.

Veranstaltungsberichte

Umweltschutz und Wirtschaftswachstum

von Christian Hübner

Kohärente Ordnungspolitik zwischen nationalen und internationalen Möglichkeiten

Umweltschutz ist ein drängendes politisches Handlungsfeld der heutigen Zeit. Kaum ein Tag vergeht, an dem keine wissenschaftliche Studien oder Presseberichte über die Bedrohungen und die schon heute sichtbaren Folgen des vielleicht größten Umweltproblems, den Klimawandel, informieren.