Dr. Jochen Roose

Koordinator für Umfragen und Parteienforschung

Jochen Roose ist seit 2018 Mitarbeiter der Konrad-Adenauer-Stiftung. Er studierte Soziologie an der Freien Universität Berlin, promovierte und habilitierte an der Freien Universität Berlin. Neben Stationen am Wissenschaftszentrum Berlin, der Universität Leipzig und dem Deutschen Institut für Urbanistik war er Juniorprofessor an der Freien Universität Berlin, Vertretungsprofessor an der Universität Hamburg und Professor an der Universität Wroclaw (Breslau). Seine thematischen Schwerpunkte waren und sind Methoden der empirischen Sozialforschung (qualitative und quantitative Methoden, Methodologie), Partizipation (soziale Bewegungen, Engagement, öffentliche Meinung) und Europäische Integration (europäische Identität, Zivilgesellschaft und Öffentlichkeit).

Vollständige Publikationsliste und Lebenslauf (.pdf)

Expertise

  • Methoden empirischer Sozialforschung
  • Partizipation
  • Europäische Integration

Kontakt

Jochen.Roose@kas.de +49 30 26996-3798 +49 30 26996-3551

Abteilung

Publikationen

kurzum

Kulturen des Streitens verstehen und stärken

von Thomas Köhler, Jochen Roose

Ein Schwerpunkt der Konrad-Adenauer-Stiftung
Demokratien leben davon, sich in geordneter und ziviler Weise miteinander auseinanderzusetzen – zu streiten. Die Regeln des Streitens sind dabei von großer Bedeutung. Sie sollen unterschiedlichen Sichtweisen und Argumenten Raum geben, die Unterschiede sichtbar machen und zur Entwicklung von Gemeinsamkeiten und Kompromissen führen. Was beim demokratischen Streiten erwartet werden kann, was erlaubt ist und was Grenzen überschreitet – diese Fragen der Sprach- und Streitkultur gilt es, immer wieder neu zu verhandeln. Die Konrad-Adenauer-Stiftung widmet sich in ihrem Schwerpunkt dem Wandel der Sprach- und Streitkultur.

Einzeltitel

Wandel der Sprach- und Streitkultur

von Thomas Köhler, Jochen Roose

Überlegungen zu Dimensionen eines Phänomens und seiner Untersuchung
Die Anforderungen an eine Sprach- und Streitkultur in der Demokratie sind hoch. Demokratie braucht geeignete Aushandlungsprozesse für politische Entscheidungen, die sowohl zu einem hinreichenden Interessenausgleich bis zur Entscheidungsfindung führen als auch im Nachgang wahrscheinlich machen, dass der Weg der Entscheidungsfindung und damit verbunden tendenziell auch die getroffene Entscheidung Akzeptanz finden. Unterschiedliche Interessen gibt es in jeder Gesellschaft, und die Aushandlungsprozesse in der Demokratie sind entscheidend für die Befriedung und Stabilität des Zusammenlebens.

Einzeltitel

Wahlanalyse: Bürgerschaftswahl in Bremen am 26. Mai 2019

von Jochen Roose

Vorläufiges Ergebnis vom 30. Mai 2019
Die Bürgerschaftswahl in Bremen am 26. Mai 2019, parallel zur Europawahl, entwickelte sich im Vorfeld zu einem knappen Rennen zwischen CDU und SPD. Am Ende liegt die CDU erstmals in der Geschichte des Bundeslandes vor der SPD. Deutlich geringere Kompetenzzurechnungen für die SPD, gestiegene Kompetenzwerte der CDU und eine ausgesprochen hohe Wahlbeteiligung haben zu diesem historischen Wahlergebnis beigetragen. Die Wahlanalyse betrachtet das Wahlergebnis und die Gründe für die Veränderungen des Wahlverhaltens in Bremen.