Dr. Michael A. Lange

Leiter des Auslandsbüros Kroatien

Michael A. Lange wurde 1953 in Oberhausen geboren. Er studierte von 1971 bis 1976 an der Ruhruniversität Bochum Wirtschaftswissenschaft und wurde im Juni 1983 in diesem Fach promoviert.

Von 1978 bis 1981 war er am Institut für Entwicklungsforschung und -politik der Ruhruniversität Bochum zuerst als Zivildienstleistender und später im Rahmen eines Forschungsvorhabens der Volkswagenstiftung als wissenschaftlicher Angestellter tätig und wechselte danach an den Lehrstuhl Entwicklungspolitik/Wirtschaft Ostasiens unter der Leitung von Prof. Dr. Willy Kraus.

1981 wechselt er als beurlaubter wissenschaftlicher Assistent der Abteilung für Wirtschaftswissenschaft zur Konrad Adenauer Stiftung und leitete als Auslandsmitarbeiter die Länderprogramme in Jordanien (1981-85), Tunesien (1985-88) und Israel (1989-94) bevor er nach 13-jährigem Auslandseinsatz 1994 seine Arbeit in der Zentrale der Stiftung in St. Augustin aufnahm.

Dort leitete er zunächst das Ländereferat USA, nahm dann die Funktion des Abteilungsleiters Nordamerika/Westeuropa und schließlich die des stellv. Hauptabteilungsleiters der Abteilung Industrieländer wahr.

Ab 1996 leitete er dann wieder als Auslandsmitarbeiter das Länderprogramm in Südafrika (1996-2001) und danach das Länderprogramm Ägypten (2001-07).

Seit August 2007 ist er Koordinator für Nahost und Vernetzte Sicherheit im Team Außen-, Sicherheits- und Europapolitik der Hauptabteilung Politik und Beratung, das er zwischen August 2008 und Januar 2011 auch leitete. Von Februar 2011 bis Mai 2012 war er Leiter von "Politikdialog und Analyse" in der Hauptabteilung EIZ.

Expertise


  • Vernetzte Sicherheit

Kontakt

Michael.Lange@kas.de +385 1 4882-650 +385 1 4882-656

Abteilung

Publikationen

Einzeltitel

Der Einfluss externer Akteure auf dem Westbalkan

von Lars Hänsel, Florian Constantin Feyerabend, Walter Glos, Karsten Dümmel, Johannes D. Rey, Michael A. Lange, Martin Sieg, Norbert Beckmann-Dierkes

Eine geopolitische Akteurslandkarte
Ein Gespenst geht um auf dem Westbalkan – das Gespenst der Geopolitik. Erneut drohe die Region zum geostrategischen Schachbrett externer Akteure zu werden, so vermehrt die warnenden Stimmen aus Brüssel und den westlichen Hauptstädten, als auch aus der Region selbst. Russland, China, die Türkei und die Golfstaaten gewinnen mit unterschiedlichen Ressourcenausstattungen, Intentionen und Interessen an Einfluss in dieser Enklave innerhalb der Europäischen Union – politisch, wirtschaftlich und kulturell.

Länderberichte

Kroatien findet Weg aus der Regierungskrise

von Michael A. Lange

NEUE LIBERAL-KONSERVATIVE KOALITIONSREGIERUNG AUS HDZ UND HNS GEBILDET
War der ersten Regierungskoalition aus HDZ und MOST nach den erfolgreichen Parlamentswahlen im November 2015 nur eine gedeihliche Zusammenarbeit bis Juni 2016 möglich, so scheiterte nun auch die Neuauflage dieser Koalition nach den vorgezogenen Neuwahlen im September 2016 bereits frühzeitig. Auslöser für den erneuten Koalitionsbruch war die Uneinigkeit über den geforderten Rückzug des mit Plagiatsvorwürfen konfrontierten Bildungsministers Barisic und den mit dem Agrokor Finanzskandal befassten Finanzminister Maric.

Länderberichte

Neue kroatische Regierung 100 Tage im Amt

von Michael A. Lange

Erfolgreiche Neuorientierung der kroatischen Politik?
Das vergangene Jahr sah die kürzeste Amtszeit einer kroatischen Regierung in der Geschichte des Landes. Auf die Ernennung des externen Wirtschaftsmanagers Tihomir Oreskovic zum kroatischen Ministerpräsidenten einer neuartigen Koalitionsregierung aus HDZ und MOST am 22. Januar folgte nach weniger als 9 Monaten – davon 4 Monate als Übergangsregierung – die Ablösung dieser „13.“ kroatischen Regierung durch eine Neuauflage der Koalition, diesmal jedoch angeführt von dem in vorgezogenen Neuwahlen vom 11. September erfolgreichen Spitzenkandidaten der HDZ, Andrej Plenković.

Länderberichte

Christdemokratische HDZ gewinnt Parlamentswahlen in Kroatien

von Michael A. Lange

Parlamentswahlen in Kroatien (4)
Über 3,7 Mio. Wahlberechtigte waren am vergangenen Sonntag, den 11. September 2016, zum zweiten Mal innerhalb von zehn Monaten aufgerufen in vorgezogenen Neuwahlen ein neues Parlament zu wählen. Über 2.500 Kandidaten bemühten sich um die 151 Sitze im kroatischen Parlament, von denen 140 in zehn kroatischen Wahlbezirken bestimmt werden und acht Sitze für Vertreter der ethnischen Minderheiten in Kroatien und drei Sitze für Vertreter

Länderberichte

Kroatien vor schwierigen Neuwahlen

von Michael A. Lange

Parlamentswahlen in Kroatien (3)
Mit der Auflösung des kroatischen Parlaments und der Festsetzung des Wahltermins auf den 11. September 2016 ist Kroatien in die heiße Phase des Wahlkampfes eingetreten. Nach Angaben der kroatischen Wahlkommission stellen sich diesmal insgesamt 174 Parteien/-bündnisse und drei unabhängige Listen zur Wahl, während sich im 12. Wahlbezirk immerhin 29 Kandidaten um die acht Mandate für Minderheitenvertreter bewerben.

Länderberichte

Kroatien vor Richtungsentscheidung?

von Michael A. Lange

Parlamentswahlen in Kroatien (2)
In der "Official Gazette" verkündete die kroatische Staatspräsidentin den offiziellen Wahltermin: am 11. September 2016 werden die 9. Wahlen zum Kroatischen Parlament stattfinden. Die politischen Parteien legten insgesamt 177 Wahllisten vor und am 16. August ließ die kroatische Wahlkommission verlauten, dass der Wahlkampf beginnen könne. Damit sehen sich die Kroaten innerhalb eines Jahres also zum zweiten Mal aufgefordert, sich für eine der Wahllisten bzw. unabhängige Kandidaten zu entscheiden.

Länderberichte

Vorgezogene Neuwahlen in Kroatien

von Michael A. Lange

Parlamentswahlen in Kroatien (1)
Weniger als sechs Monate nach der Regierungsbildung ist das Experiment einer „kooperativen Regierung“ aus drei voneinander unabhängigen Koalitionspartnern unter Führung des externen, parteilosen Ministerpräsidenten Tihomir Oreskovic gescheitert. Am 19. Juni 2016 stimmten die Abgeordneten der kroatischen Nationalversammlung Sabor bei nur zwei Gegenstimmen und einer Enthaltung für die Auflösung des kroatischen Parlaments. Gemäß der kroatischen Verfassung musste die Staatspräsidentin Kolinda Grabar-Kitarović Neuwahlen anberaumen. Als Wahltag wurde schließlich der 11. September festgelegt.

Einzeltitel

Der Papst und Europa

von Karlies Abmeier, Olaf Wientzek, Caroline Kanter, Silke Schmitt, Nino Galetti, Wilhelm Hofmeister, Susanna Vogt, Jeroen Kohls, Hans-Hartwig Blomeier, Frank Spengler, Michael A. Lange, Michael Quaas, Alena Resl, Agáta Pesková

Das Europabild des Papstes und Reaktionen auf die Karlspreisverleihung in ausgewählten EU-Mitgliedstaaten
Papst Franziskus und die EU - ein Plädoyer für ein mutiges, offenes und zukunftsfähiges Europa