Peter Fischer-Bollin

Stellv. Leiter Hauptabteilung Europäische und Internationale Zusammenarbeit

Dr. Peter Fischer-Bollin wurde 1966 in Berleburg/ Westfalen geboren. Nach Abitur und Wehrdienst studierte er Politikwissenschaft, Geschichte und Staatsrecht in Bonn und Mainz. 1993 Magister Artium, 1999 Dr. phil. Nach Tätigkeiten im Deutschen Bundestag, Bonn (1988 - 1991) und einer privaten Firma (1991-96) trat er 1996 als Auslandsmitarbeiter in die KAS ein. Seitdem war er für die Stiftung als Auslandsmitarbeiter in Lateinamerika (El Salvador, Guatemala und Brasilien) und in der Zentrale als Abteilungsleiter Europa/Nordamerika sowie im Personalbereich tätig. 2011/12 leitete Fischer-Bollin die Abteilung Politik und Kommunikation beim CDU-Landesverband Nordrhein-Westfalen. Seit 2017 ist Dr. Peter Fischer-Bollin stellvertretender Leiter der Hauptabteilung Europäische und Internationale Zusammenarbeit (EIZ) der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Publikationen

Auslandsinformationen

Lateinamerikas politische Parteien im Wandel

von Peter Fischer-Bollin

Zwar befinden sich die politischen Parteien der Länder Lateinamerikas seit einiger Zeit auf dem Weg in Richtung Modernisierung und Professionalisierung, jedoch stellen fehlende Glaubwürdigkeit und Bürgernähe sowie zentralistische Entscheidungsprozesse und populistische Bewegungen nach wie vor Hindernisse dar, die eine Bewältigung dieses Wegs in naher Zukunft kaum wahrscheinlich machen.

Veranstaltungsberichte

Paraguay unter dem Präsidenten Lugo – Regieren unter schwierigen Bedingungen

von Peter Fischer-Bollin

Paraguayische Politiker aus dem Senat und der Regierung besuchen in dieser Woche auf Einladung der KAS das politische Berlin.

Einzeltitel

Gipfeltreffen des Weimarer Dreiecks am 3. Juli 2006

von Peter Fischer-Bollin , Lisa Eichhorn , Beatrice Gorawantschy , Stephan Georg Raabe

Erwartungen und Perspektiven - Deutschland, Frankreich, Polen

Die Konrad-Adenauer-Stiftung möchte mit diesem Papier eine aktuelle Vorfeldeinschätzung aus den drei Hauptstädten liefern, die nach dem Gipfeltreffen durch eine entsprechende Bewertung ergänzt wird. Die Zusammenarbeit im politischen und zivilgesellschaftlichen Dialog mit Frankreich und Polen im vereinten Europa ist eine der Kernaufgaben der Internationalen Zusammenarbeit der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Länderberichte

Wahlrechtsreform und politische Krise in Guatemala

von Peter Fischer-Bollin

Mit einer Reform des Wahlrechtes soll die Demokratisierung in Guatemala weiter vorangetrieben und die Krise der politischen Partizipation behoben werden. Die letzten Reformversuche machen jedoch wenig Hoffnung, dass das Ziel bald erreicht werden kann.

Veranstaltungsberichte

Paraguay und Deutschland – Erwartungen an die Zusammenarbeit

von Peter Fischer-Bollin

Dialogprogramm mit Senatoren und dem Kommunikationsminister Paraguays in Berlin

Auf Einladung der KAS haben fünf Senatoren sowie der Kommunikationsminister Augusto Dos Santos aus Paraguay ein intensives Gesprächsprogramm mit dem Bundestag, der Bundesregierung und weiteren Institutionen in Berlin absolviert.

Länderberichte

Die Ausnahmeerscheinung Lula im Vorwahljahr

von Peter Fischer-Bollin

Zur Innenpolitik in Brasilien (Focus Brasilien 1/2009)

Obwohl die Präsidentschaftswahlen in Brasilien erst für den 3. Oktober 2010 angesetzt sind, ist die innenpolitische Situation schon jetzt, also gut 1 ½ Jahre vorher von diesem Thema dominiert. Nicht zuletzt die Ausnahmestellung des äußerst populären Präsiden-ten Luiz Ignacio Lula da Silva, der verfassungsgemäß nicht wieder Kandidat sein kann, verführt zu vielfältigen Spekulationen und Plänen über seine Nachfolge.

Länderberichte

Der Tod von Sebastião Bezerra

von Peter Fischer-Bollin , Esther Hamm

Erste Erkenntnisse der Ermittlungsbehörden

Am 27. Februar wurde der Menschenrechtsaktivist Sebastião Bezerra da Silva im brasilianischen Bundesstaat Tocantins gefoltert und ermordet aufgefunden. Jetzt legte die Polizei erste Erkenntnisse vor, die nahelegen, dass es sich nicht um ein politisches Verbrechens handelt.

Länderberichte

Ex-Bischof Lugo wird neuer Präsident Paraguays

von Peter Fischer-Bollin

...und muss ohne parlamentarische Mehrheit regieren

Am vergangenen Sonntag hatten die knapp 3 Millionen wahlberechtigten Paraguayer die historische Gelegenheit, der über 60-jährigen Herrschaft der Colorado-Partei ein Ende zu setzen. Sie haben sie genutzt und mit dem ehemaligen katholischen Bischof Fernando Lugo jemanden zum Präsidenten gewählt, der bisher kein Politiker und damit nicht Teil des korruptesten politischen Systems Lateinamerikas war sowie über genügend Charisma verfügt, um breite Bevölkerungsschichten anzusprechen.