Dr. Ralf Thomas Baus

Redakteur "Die Politische Meinung"

Ralf Thomas Baus, geb. 1964, ehemaliger Leiter der Arbeitsgruppe Innenpolitik in der Hauptabteilung Politik und Beratung der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin, ist seit 1. August 2016 Redakteur der Zweimonatsschrift "Die Politische Meinung". Er hat Politische Wissenschaft, Geschichte und Völkerrecht in Marburg/Lahn, Köln und Bonn studiert. Von 1998 bis 2000 war Ralf Thomas Baus in der Hauptabteilung Wissenschaftliche Dienste, anschließend in der Hauptabteilung Innenpolitik und Soziale Marktwirtschaft. Er ist Altstipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung, verheiratet und hat vier Kinder.

Expertise

  • Politische Parteien
  • Schwarz-Grüne Bündnisse
  • Föderalismusreform

Kontakt

Ralf.Baus@kas.de +49 30 26996-3503 +49 30 26996-3551

Weitere Informationen zur Person finden Sie hier:

Lebenslauf (.pdf)

Publikationen

Die Politische Meinung

Interview: Trauma der polnischen Nation

von Wlodzimierz Borodziej , Ralf Thomas Baus

Zeithistoriker Wlodzimierz Borodziej über polnische Erinnerungskultur und europäische Geschichte

Die Politische Meinung

Interview: Null-Toleranz-Strategie

von Herbert Reul , Ralf Thomas Baus

NRW-Innenminister Herbert Reul über den Kampf gegen die Kriminalität

Die Politische Meinung

Editorial

von Ralf Thomas Baus

Die Politische Meinung

Editorial

von Ralf Thomas Baus

Die Politische Meinung

Interview: Europa nach den Bundestagswahlen

von Manfred Weber , Ralf Thomas Baus

Der Vorsitzende der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament: Wie wir unseren "European Way of Life" verteidigen

Im Plenum

Die Finanzkrise als juristische Zeitenwende? Zur Zukunft von Europäischer Integration und Grundgesetz

von Ralf Thomas Baus , Michael Borchard , Elmar Brok , Christian Calliess , Udo Di Fabio , Katja Gelinsky , Matthias Herdegen , Peter Graf Kielmansegg , Günter Krings , Herbert Landau , Klaus-Heiner Lehne , Michael Link , Martin Nettesheim , Hans-Gert Pöttering , Frank Schorkopf , Vassilios Skouris

7. Berliner Rechtspolitische Konferenz

Die Papiere mit den Gipfelbeschlüssen zur Stabilisierung der Eurozone und zur Fortentwicklung der Europäischen Union waren noch druckfrisch; erst in den frühen Morgenstunden des 29. Juni 2012 hatten sich die Staats- und Regierungschefs in Brüssel über die Modalitäten zur Nutzung des Rettungsfonds ESM und der EFSF einigen können. Am selben Abend sollten Bundestag und Bundesrat über den europäischen Fiskalpakt für mehr Haushaltsdisziplin und den Euro-Rettungsschirm ESM zur Abwehr von Gefahren für die Eurozone abstimmen. Unterdessen feilten Gegner des geplanten Rettungskurses an Eilanträgen an das Bundesverfassungsgericht, um die Ratifizierung von ESM und Fiskalpakt zu verhindern. Kaum hatte das Parlament für die Verträge votiert, gingen in Karlsruhe Anträge auf Erlass einer einstweiligen Anordnung ein, den ESM und den Fiskalpakt vorläufig zu stoppen. Die Finanzkrise als juristische Zeitenwende? Angesichts der dramatischen Kulisse, vor der Politiker, Wissenschaftler, Richter und Rechtsinteressierte über die Zukunft von Grundgesetz und europäischer Integration diskutierten, drängte sich diese Leitfrage der 7. Berliner Rechtspolitischen Konferenz geradezu auf. Bei der hier vorliegenden Publikation handelt es sich um die überarbeiteten Vorträge der Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung am 28. und 29. Juni 2012 sowie um ergänzende Texte.

Veranstaltungsberichte

An erster Stelle rangiert immer das, was am meisten entbehrt wird

von Ralf Thomas Baus , Tobias Montag , Alexander Gajewski , Tobias Glowatz

Buchvorstellung "Was ist Gerechtigkeit? - Befunde im vereinten Deutschland"

Was ist für das Leben in einem freiheitlichen demokratischen Staat wichtiger? Freiheit oder Gleichheit? Diese Ausgangsfrage warf der Ehrenvorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung, Prof. Dr. Bernhard Vogel, gleich zu Beginn der Vorstellung des Buches „Was ist Gerechtigkeit? Befunde im vereinten Deutschland“ auf. Er zielte damit auf die zahlreichen Umfragen ab, die den Unterschied zwischen den Menschen in den neuen und den alten Bundesländern vor allem daran festmachen, dass die Ostdeutschen die Gleichheit höher bewerten würden als die Freiheit.

Im Plenum

Parteiensystem im Wandel

von Jean Angelov , Ralf Thomas Baus , Axel Birkenkämper , Henner Jörg Boehl , Hans-Jörg Dietsche , Daniel Eisermann , Ulrich Eith , Peter Fischer-Bollin , Timo Grunden , Ralf Güldenzopf , Heiko Haffmans , Gerhard Hirscher , Alexander Humbert , Holger Ihle , Stefan Kilpper , Markus Klein , Christian Moser , Jörg-Uwe Nieland , Torsten Oppelland , Tim Spier , Daniel Friedrich Sturm , Markus Wilp , Marcel Winter , Udo Zolleis , Florian Hartleb

Perspektiven, Strategien und Potentiale der Volksparteien

Die Veränderungen in der Parteienlandschaft haben zu leb-haften Debatten über die Zukunft der Volksparteien, über Koalitionsoptionen, aber auch über die Stabilität des politischen Systems geführt. Auflösung sozialer Milieus, nachlassende Parteibindungen, rückläufige Stammwählermilieus, volatiles Wahlverhalten sowie mangelnde Mobilisierungs- und Integrationskraft der Volksparteien sind die Indikatoren des Wandels. Die Analyse der gegenwärtigen Situation der Volksparteien macht deutlich, dass sie keineswegs am Ende sind. Ihre gesellschaftliche Verankerung hat zwar nachgelassen, sie sind jedoch handlungsfähig und haben die besten Voraussetzungen, um ihr Schicksal nicht interessierten Kommentatoren zu überlassen, sondern selbst in die Hand zu nehmen.

Themen & Projekte