Tobias Montag

Koordinator Innenpolitik

Tobias Montag studierte Geschichtswissenschaft, Politikwissenschaft und Philosophie an der Technischen Universität in Dresden. Er unterstützte das Team Innenpolitik seit 2007 bei verschiedenen Projekten zur Kommunalpolitik, zu den Parteien und zur Rechtspolitik. Seit Mai 2010 ist er Koordinator für Innenpolitik.

Expertise

  • Bürgerbeteiligung
  • Politische Parteien

Kontakt

tobias.montag@kas.de +49 30 26996-3377 +49 30 26996-3551

Abteilung

Publikationen

Einzeltitel

„Die sind doch alle gleich!“

von Franziska Fislage, Sebastian Graf, Tobias Montag

Programmatische Unterschiede in der deutschen Parteienlandschaft
„Die sind doch alle gleich!“ – so lautet in der politischen Debatte oft ein Vorwurf gegenüber politischen Parteien in Deutschland. Die Parteien seien sich zunehmend ähnlicher geworden, ließen sich inhaltlich kaum mehr voneinander unterscheiden und würden die gleichen Standpunkte vertreten. Die vermeintliche Ähnlichkeit der Parteien wird dabei oft als Grund für die Wahlabstinenz angeführt und als Ausdruck einer Krise der Demokratie gewertet. Die repräsentative Demokratie lebt schließlich davon, dass verschiedene Parteien die unterschiedlichen Teile der Gesellschaft repräsentieren und sich im Wettbewerb für das Wohl des Ganzen einsetzen. Unterscheidbarkeit und Repräsentationsfunktion gehören demnach zusammen.

kurzum

Zwischen Anarchie und "Altpartei"

von Tobias Montag

Anmerkungen zur Willensbildung in der AfD
Die AfD hat sich den Willensbildungsprozessen der „Altparteien“ angenähert. Die Zeit der chaotischen Bundesparteitage ist vorbei. Die Umstellung auf das Delegiertenprinzip führt zu einer spürbaren Professionalisierung der AfD und zur Herausbildung einer Funktionärselite.

Einzeltitel

Die Rückkehr

von Tobias Montag

Die FDP vor und nach der Bundestagswahl 2017
Höhen und Tiefen sind in der Geschichte der FDP nicht unbekannt. Schon in den 1990er Jahren wurde die Partei, nachdem sie zahlreiche Landtagswahlen verloren hatte, als „Dame ohne Unterleib“ verspottet (Lösche und Walter 1996: 171). Angeschlagen hielt sie sich bei den Bundestagswahlen im Sattel und konnte sich letztlich wieder stabilisieren. Bei der Bundestagswahl des Jahres 2009 erzielten die Liberalen dann unter ihrem Bundesvorsitzenden Guido Westerwelle mit 14,6 Prozent der Zweitstimmen ihr bis dahin bestes Ergebnis. Der Absturz folgte vier Jahre später. Bei der Bundestagswahl am 22. September 2013 verfehlte die FDP mit einem Ergebnis von 4,8 Prozent knapp die Fünf-Prozent- Hürde. Ausgerechnet die Partei, die im Vergleich zu ihren Mitbewerbern – in wechselnden Koalitionen – die längste Zeit seit 1949 Regierungsverantwortung trug, musste die Abwicklung ihrer Bundestagsfraktion verkraften.