Vortrag

Kann man das noch sagen?

Über Notwendigkeit und Grenzen von Moralisierung
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Ich fühle was, was du nicht siehst zur Emotionalisierung in unserer Gesellschaft“

Details

„Ich fühle was, was Du nicht siehst“ – Wir alle haben

Emotionen und sind für sie empfänglich. Das Sprechen über

Emotionen kann aber schwer fallen, denn es handelt sich um

innere und subjektive Erlebenszustände. Trotz dieser

Schwierigkeiten belegen wissenschaftliche Erkenntnisse,

dass Emotionen für unser Denken, Handeln und Sprechen

sowie für unsere Wahrnehmungen und Bewertungen eine

wichtige Grundlage darstellen.

Besonders die Demokratie lebt von der Leidenschaft, von

der emotionalen Debatte, aber auch vom Streit um die

besten Lösungen. Der Zusammenhalt in unserer Gesellschaft

beruht auf Empathie, Sympathie und Solidarität. Darüber

hinaus können Emotionen gezielt angesprochen werden, um

Stimmungen zu erzeugen. Solch eine Emotionalisierung lässt

sich nicht nur in den Medien und sozialen Netzwerken

beobachten. Diese Entwicklung bleibt auch für das politische

und gesellschaftliche Miteinander nicht ohne Folgen.

Gemeinsam mit Ihnen möchten wir den positiven und

negativen Seiten von Emotionalisierung in unserer

Gesellschaft nachspüren.

Sind Emotionen ein guter Ratgeber für die Gestaltung

unseres Zusammenlebens? In welcher Form können

Emotionen instrumentalisiert werden? Darüber hinaus ist

danach zu fragen, wie wir auf Zweifel an der Demokratie

reagieren. Wie gehen wir mit demokratiefeindlichen Gefühlen

wie Neid, Hass und Wut um?

Wir laden Sie recht herzlich ein, über diese und andere

Fragen mit uns ins Gespräch zu kommen.

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Veranstaltungsort

Stadtmuseum Dresden - Landhaus
Wilsdrufferstr. 2,
Deutschland
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Referenten

Johann Michael Möller
ehem. Hörfunkdirektordes MDR
Berlin
Kontakt

Maria Bewilogua

Maria Bewilogua bild

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

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Dr

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