Gespräch

Literatur und Politik

Kulturelle Vielfalt in Zeiten von Migration und Nationalismus
Organisiert von der KAS und der Casa Stefan Zweig (CSZ) kommen deutsche und brasilianische Intellektuelle im letzten Wohnhaus Stefan Zweigs in Petrópolis zusammen, um über Kultur, Nationalismus, Extremismus und Toleranz zu reflektieren.

Details

Hundert Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkrieges, der „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“, in der vierzehn Millionen Menschen ihr Leben verloren und ganze Landstriche Europas in Schutt und Asche lagen, denken Bürger der globalisierten Welt heute über die Konsequenzen von übersteigertem Nationalismus und Intoleranz nach. Denn so stark wie nie zuvor leben wir in Ländern der kulturellen Vielfalt: Menschen unterschiedlichster Herkunft prägen unsere Gesellschaft, Identität und Kultur – sowohl in Deutschland als auch in Brasilien.

Michael Kleeberg, deutscher Schriftsteller und KAS-Literaturpreisträger, wird in diesem Zusammenhang am 8. November eine Lesung aus seinem neuen Roman „Der Idiot des 21. Jahrhunderts: Ein Divan“ halten. Sein Werk erzählt in zwölf Geschichten Schicksale von Menschen in einer globalisierten Welt, wobei Einwanderung, Religion und Kapitalismus prägende Rollen einnehmen. Mit einem Gedicht zur Thematik wird der Dichter Gerson Valle, Vorsitzender der Akademie für Literatur in Petrópolis, die Verbindung zur brasilianischen Realität schaffen und die brasilianische Perspektive in die sich anschließende Debatte einbringen.

Die Veranstaltung findet im kleinen Kreis statt, die Teilnahme ist geladenen Gästen vorbehalten.

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Veranstaltungsort

Museum Casa Stefan Zweig
R. Gonçalves Dias, 34,
Brasilien
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Referenten

Michael Kleeberg
Gerson Valle
Kontakt

Sophie Weber

Sophie Weber bild

Projektkoordinatorin für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit

Sophie.Weber@kas.de +55 21 2220-5441 +55 21 2220-5448
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