Vortrag

Spuren der Vertreibung - Das Barackenlager Lette

Eröffnung einer Dauerausstellung – in Kooperation mit dem Verein Denkmal Barackenlager Lette e.V.

In den Kreis Coesfeld kamen zwischen 1945 und 1947 etwa 11.000 Vertriebene. Für viele Familien ist die Vertreibung bis heute ein Teil ihrer eigenen Geschichte. Ein bedeutendes Zeugnis dieser Zeit ist das Barackenlager in Coesfeld-Lette, 3 km vom Ortskern entfernt. Gebaut wurde es 1933/34 als SA-Sportschule. Nach dem Krieg nahm es zunächst als Durchgangslager deutsche Vertriebene auf und diente dann bis 1960 für einige Hundert von ihnen als Pflegeheim, genannt „Heidehof“. Von diesem Lager, den Vertriebenen in Lette und Umgebung sowie den Umständen der Vertreibungen erzählt eine neu eingerichtete Dauerausstellung mit interaktiven Medienstationen und anschaulichen Exponaten im Erdgeschoss des Heimathauses Lette. Die Ausstellungseröffnung wird von Grußworten und Vorträgen begleitet.

Details

Barackenlager Lette LWL-Medienzentrum für Westfalen, Greta Schüttemeyer
Bildnachweis: LWL-Medienzentrum für Westfalen, Greta Schüttemeyer

Programm

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Begrüßung

Harald Dierig

Denkmal Barackenlager Lette e.V.

Grußworte

Heinz Öhmann

Bürgermeister Stadt Coesfeld

Dorothee Feller

Regierungspräsidentin

Karl Schiewerling

Mitglied des Deutschen Bundestages a.D.

Stefan Ast

Nordrhein-Westfalen-Stiftung

Bernhard Kestermann

Vorsitzender Bezirksausschuss Lette

Vorträge

„Das denkmalgeschützte Barackenlager in Lette und seine wechselvolle Geschichte“

Ingeborg Höting

Historikerin

Einführung in die Ausstellung „Spuren der Vertreibung – das Barackenlager Lette“

Dr. Anna Lammers

Kunsthistorikerin

Empfang und Begegnungen


Tagungsleitung:

Beate Kaiser

Regionalbüro Westfalen der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

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Veranstaltungsort

Heimathaus Lette, Bahnhofsallee 10, 48653 Coesfeld-Lette