Veranstaltungsberichte

Collective Redress in Europe

von Hardy Ostry
Perspectives and Upcoming Milestones
Die Europäische Kommission empfahl 2013 kollektive Rechtsdurchsetzungsverfahren („Collective Redress“). Dadurch soll festgelegt werden, dass alle Mitgliedsstaaten, die keinen Rechtsdurchsetzungsmechanismus auf nationaler Ebene für Unterlassungs- und Schadensersatzverfahren („Injunctive and compensatory relief“) besitzen, diesen einführen sollten.

Die Kommission wurde 2015 in ihrer Haltung durch die ‚Dieselaffäre‘ stark

beeinflusst, die eine lebhafte Debatte zwischen EU-Stakeholdern über die Notwendigkeit eines EU-weiten kollektiven Rechtsschutzmechanismus‘ ausgelöst hat. Aufgrund dieser Entwicklungen und der damit verbundenen Bedeutung des Jahres 2018 organisierte das Europabüro der Konrad-Adenauer-Stiftung in Kooperation mit dem European Justice Forum eine Stakeholder-Debatte, um den Prozess der Meinungsbildung über kollektiven Rechtsschutz zu begleiten.

Ansprechpartner

Dr. Hardy Ostry

Dr

Leiter des Europabüros Brüssel

Hardy.Ostry@kas.de +32 2 66931-51 +32 2 66931-62

Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung, ihre Bildungsforen und Auslandsbüros bieten jährlich mehrere tausend Veranstaltungen zu wechselnden Themen an. Über ausgewählte Konferenzen, Events, Symposien etc. berichten wir aktuell und exklusiv für Sie unter www.kas.de. Hier finden Sie neben einer inhaltlichen Zusammenfassung auch Zusatzmaterialien wie Bilder, Redemanuskripte, Videos oder Audiomitschnitte.