Veranstaltungsberichte

Die Tagesordnung der Zukunft

60 Berliner Jugendliche beschäftigen sich beim JugendpolitikTag mit Digitalisierung, Klimapolitik und Globalisierung

Beim diesjährigen JugendpolitikTag – traditionell immer ein Tag vor dem Tag der Konrad-Adenauer-Stiftung – befassten sich die rund 60 Jugendlichen und Studenten mit der Tagesordnung der Zukunft. Dazu diskutierten sie über Themen wie Digitalisierung, Klimapolitik und Globalisierung.

Mit Michael Kretschmer, dem Abgeordneten des Bundestages und stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, hatten die Jugendlichen des Dreilinden Gymnasiums und Carl von Ossietzky Gymnasiums die Gelegenheit, Ihre Anregungen und Wünsche direkt zu diskutieren. Kretschmer betonte in seinem Impulsvortrag, dass Bildung der Schlüssel für ein stabiles wirtschaftliches Wachstum in Deutschland sei. „Fachkräfte und Wissen sind nötig, um auf dem Markt mehr Kraft für Innovationen zu entwickeln“, sagte Kretschmer. Aber dafür müsse noch mehr im Bereich Bildung investiert werden.

Zu den drei größten Herausforderungen, vor denen Deutschland und Europa in Zukunft stünden, zählte er den demographischen Wandel, den globalen Wettbewerb und die Digitalisierung. Man solle sich den Entwicklungen der Digitalisierung nicht verschließen, aber müsse die Grenzen und Risiken gerade in Zeiten des NSA-Abhörskandals kennen. Kretschmer sprach sich dafür aus, dass es vielmehr gelingen müsse, die Produktion mit der Digitalisierung zu verbinden und so eine „Industrie 4.0“ zu schaffen.

In den anschließenden Arbeitsgruppen wurde die Diskussion weitergeführt. In der Arbeitsgruppe 1 zum Thema „Neue und alte Ressourcen in einer zusammenwachsenden Welt“ stellten die Jugendlichen gemeinsam mit den Referenten fest, dass erneuerbare Energien wirtschaftlicher geworden seien. Sie sprachen sich für einen ressourcenschonenderen Lebensstil aus und forderten, dass in Schulen ein größeres Bewusstsein für den Klimawandel geschaffen werde.

Die Arbeitsgruppe 2 hingegen befasste sich mit „der Zukunft des Westens in der globalisierten Welt“. Mit den Fachreferenten diskutierten sie den Begriff des Westens, der sich in seiner Bedeutung im Laufe der vergangenen Jahre verändert habe. Die Probleme der Globalisierung hielten sie in Stichworten auf Pappwürfeln fest.

Über die Ausspähaktivitäten der NSA und der Datenverwertung großer Internetkonzerne sprachen die Schüler in der Arbeitsgruppe 3. Kontrovers ging es beim Thema Privatsphäre versus Öffentlichkeit her.

Die Ergebnisse des JugendpolitikTags wurden auf Würfeln festgehalten und waren am Tag der Konrad-Adenauer-Stiftung in der Akademie zu sehen.

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Ansprechpartner

Christian Schleicher

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Abteilungsleiter Politische Bildungsforen und Regionalbüros Nord

Christian.Schleicher@kas.de +49 30 26996-3230 +49 30 26996-53230

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