Veranstaltungsberichte

Jugend debattiert international 2018

von Veronika Konrad
Der in Deutschland bekannte und unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten stehende Wettbewerb „Jugend debattiert‟ wird seit 2005 auch in zwölf mittel- und osteuropäischen Ländern in deutscher Sprache ausgetragen.

In einer mehrmonatigen Unterrichtsphase werden die Schüler auf den Wettkampf vorbereitet. Sie lernen u.a. ihre Argumente zu verteidigen und sich mit der Meinung anderer kritisch und sachlich auseinanderzusetzen. Sie treten schulintern gegeneinander an und die Besten nehmen an den Schulverbundqualifikationen teil, die mit Unterstützung der Konrad-Adenauer-Stiftung in Budapest, Veszprém in Debrecen durchgeführt werden.

Der Wettbewerb in Budapest wurde am 13. März von der Österreichischen Schule Budapest ausgerichtet. Frau Susan Kersten, Fachschaftsberaterin der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) am Valeria Koch Gymnasium Pécs und die Schulleiterin, Margot Wieser, begrüßten die Teilnehmer. Die acht Debattanten, die von deutschsprachigen Schulen in Ungarn angereist waren, wurden verschiedenen Gruppen zugelost. Das Prüfungsthema „Soll Schießunterricht an ungarischen Schulen eingefürt werden?“ wurde parallel in zwei Räumen diskutiert. Nach den Schlussplädoyers beriet sich die Jury. Die Teilnehmer wurden dann neu zugelost und mussten nun die gegenteilige Seite vertreten: Wer zuvor für etwas argumentierte, fand sich nun auf der Contra-Seite wieder.

Die zweite Debatte behandelte ein aktuelles Thema: „Soll die Benutzung von Mobiltelefonen an ungarischen Schulen verboten werden?“. Nach dem Austausch der Argumente und der Rückmeldung der in veränderter Zusammensetzung urteilenden Jury, wurden die Gewinner bekannt gegeben. Vier der acht Debattanten nehmen nun an der Landesqualifikation am 13. April teil. Alle hoffen nun auf die Teilnahme am internationalen Finale in Bratislava im Herbst 2018. Vielleicht kommt dann der Sieger des Wettbewerbs „Jugend debattiert international‟ wieder einmal aus Ungarn.

Über diese Reihe

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