Veranstaltungsberichte

Vorstellung der Dokumentation über jüdische Immigration nach Argentinien

Am 30. Mai zeigte die Konrad-Adenauer-Stiftung die Dokumentation „Die jüdische Immigration nach Argentinien Mitte des 20. Jahrhunderts“ in der Pestalozzi-Schule in Buenos Aires. Hierbei handelte es sich um ein Projekt von mehreren Praktikanten der KAS in Argentinien, das die Lebensgeschichte von vier Einwanderinnen und Überlebenden des Holocausts behandelt.

Zunächst begrüßte Olaf Jacob, Leiter des Auslandsbüros der KAS in Argentinien, die Anwesenden und bedankte sich bei den Mitwirkenden der Dokumentation. Dann übergab er das Wort an die Psychologin Lidia Assorati, die gemeinsam mit der KAS Zeitzeugengespräche mit Holocaust-Überlebenden in Schulen und Universitäten organisiert. Sie betonte wie wichtig der gegenseitige Austausch sei, um Ressentiments wie Antisemitismus entgegenzuwirken. Auch die Generalsekretärin der Nichtregierungsorganisation „Generationen der Shoa in Argentinien", Aída Ender, bedankte sich für die Zusammenarbeit und zeigte weitere Facetten der jüdischen Immigration nach Argentinien auf.

Schließlich erklärte die Projektkoordinatorin Carmen Leimann-López, wie das Projekt zustande kam: 2016 begannen Praktikanten der KAS in Buenos Aires Interviews mit den vier Holocaust-Überlebenden Hélène Gutkowski, Myriam Kesler, Micheline Wolanowski und Noelly Talgham, dem Historiker Magister Miguel Alberto Galante und Lidia Assorati aufzunehmen. Aus diesem Material entstand 2018 der finale Film, der am 30. Mai vorgestellt wurde.

Helena Lüer

Ansprechpartner

Olaf Jacob

Olaf Jacob bild

Leiter des Auslandsbüros Argentinien

Olaf.Jacob@kas.de +54-11 4326 2552

Über diese Reihe

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