Analysen und Argumente

Ausgewählte Beiträge zur Serie mit internationalem Bezug

2015

Nah und doch so fern?

von Daniela Haarhuis

Ein Plädoyer für die transatlantische Wertegemeinschaft
NSA-Skandal, Streit um TTIP, Ablehnung der amerikanischen Militärpolitik - die Schlagzeilen im deutsch-amerikanischen Verhältnis sind von Entfremdung und Misstrauen bestimmt. Zugleich bleiben die USA der Garant europäischer Sicherheit und ein unverzichtbarer Wertepartner Deutschlands. Die vorliegende Analyse erläutert Trennfaktoren und verbindende Elemente im deutsch-amerikanischen Verhältnis, erklärt, warum Deutschland ein enges Verhältnis zu den USA pflegen sollte, und gibt politische Handlungsempfehlungen.

2015

Gerechte Ungleichheit?

von Klaus Zierer

Wie Bildungsgerechtigkeit gelingen kann
Verfolgt man den bildungspolitischen Diskurs der letzten Jahre zum Thema Bildungsgerechtigkeit, so stehenempirische Ergebnisse häufig in einem Spannungsverhältnis zu weltanschaulichen Positionen. Beide Zugangsweisenmiteinander zu verbinden, muss das Ziel sein.

2015

Die deutsche G7-Präsidentschaft und der Gipfel von Elmau

von Dustin Dehez, Christian E. Rieck

Im Juli 2014 übernahm Deutschland die Präsidentschaft der G7 und wurde damit zum Gastgeber des G7-Gipfels, der vom 7. bis 8. Juni auf Schloss Elmau stattfand. Im vergangenen Jahr hatte der Arbeitskreis „Junge Außenpolitiker der Konrad-Adenauer-Stiftung” Empfehlungen für den G7-Gipfel in den Bereichen Außen- und Sicherheits-, Klima- und Entwicklungspolitik ausgesprochen. Hier zieht er Bilanz.

2015

Suizidbeihilfe: Was soll geregelt werden?

von Norbert Arnold

Gesetzesentwürfe im Vergleich
In Deutschland wird über ein Verbot der „organisierten” Suizidbeihilfe diskutiert. Voraussichtlich im Herbst dieses Jahres wird im Deutschen Bundestag über eine gesetzliche Regelung entschieden. Fünf Gruppenanträge liegen derzeit vor, über die ohne Fraktionszwang entschieden werden soll.

2015

Reformperspektiven für politische Parteien

von Jens Kersten

Rechtspolitische Überlegungen
In der Entwicklung politischer Parteien spiegelt sich der gesellschaftliche Wandel. Gegenwärtig verändert sich vor allem die politische Partizipationskultur: Bürgerinnen und Bürger engagieren sich nicht weniger, aber anders als in der „klassischen” Bundesrepublik, die bis heute unser Parteienverständnis prägt. Nicht nur, aber gerade auch im politischen Bereich ist die Zurückhaltung der Bürgerinnen und Bürger spürbar, dauerhafte Bindungen an Vereine, Verbände und Parteien einzugehen. Demgegenüber ist die Bereitschaft gestiegen, sich punktuell für spezifische Gemeinwohlbelange einzusetzen.

2015

Emotionen statt Argumente

von Matthias Bauer

Hintergründe zu den Protesten gegen TTIP
Die von Spekulationen und Ängsten geprägten Anti-TTIP-Kampagnen laufen einer ausgewogenen und sachlichen Debatte zuwider. Ziel der vorliegenden Studie ist es, den Hintergrund der Protestbewegungen in Deutschland zu beleuchten und ihre Strategien auf den Prüfstand zu stellen.

2015

Klicks gegen TTIP

von Matthias Bauer

Netzaktivismus als Mittel zur Massenmobilisierung
Das Internet verleiht den kritischen Organisationen enorme Mobilisierungskraft. Im Wettbewerb um Aufmerksamkeit und Unterstützung ist es den Kritikern gelungen, das Potential der Online-Medien auszuschöpfen. Ziel der vorliegenden Studie ist, die deutsche Debatte in den Online-Medien zu analysieren. Daran anknüpfend wird diskutiert, warum die kritischen Kampagnen die öffentliche Meinung in Deutschland prägen.

2015

Der deutsche OSZE-Vorsitz 2016

von Dustin Dehez, Christian E. Rieck

Dringender Reformbedarf unter Bedingungen russischer Blockademacht
Die Bundesrepublik übernimmt 2016 den Vorsitz in der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). Das Auswärtige Amt hat bereits angekündigt, den Vorsitz auch als Chance nutzen zu wollen, um die OSZE zu modernisieren und zu reformieren. Damit dies gelingen kann, ist es wichtig, dass die OSZE nicht nur als institutionelles Scharnier für den klassischen Sicherheitsdialog zwischen dem Westen und der Regierung im Kreml wahrgenommen wird, sondern alle Partner in der OSZE und alle Dimensionen der OSZE entsprechende Aufwertung erfahren.

Über diese Reihe

Die Reihe informiert in konzentrierter Form über wichtige Positionen der Konrad-Adenauer-Stiftung zu aktuellen Themen. Die einzelnen Ausgaben stellen zentrale Ergebnisse und Empfehlungen vor, bieten Kurzanalysen, erläutern die weiteren Pläne der Stiftung und nennen KAS-Ansprechpartner.

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Herausgeber

Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.