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- In Experimenten ist es gelungen, Signale vom menschlichen Gehirn auf ein Rattengehirn zu übertragen – und damit das Verhalten der Ratten zu steuern. Diese Art der „Gedankenkontrolle“ (mind control) bringt neue ethische Herausforderungen mit sich.
- Politik sollte frühzeitig regulierend eingreifen. Dies ist deshalb dringlich, weil der nächste Schritt in der Anwendung von Mensch zu Mensch bestehen könnte. Ein Vorläuferexperiment dazu gibt es bereits.
- Frühzeitige ethisch-rechtliche Regulierung mit Orientierungscharakter durch die EU ist auch deshalb wichtig, weil die Forschung zu Gehirn-Gehirn-Verbindunge bislang vor allem von autoritären Gesellschaften wie China ausgeht.
- Europa als Zivilmacht ist herausgefordert, politische und kulturelle Standards zu setzen – möglichst in Kooperation mit internationalen Einrichtungen wie den Vereinten Nationen.
Themen
Über diese Reihe
Die Reihe informiert in konzentrierter Form über Analysen der Konrad-Adenauer-Stiftung zu relevanten aktuellen Themen. Die einzelnen Ausgaben stellen zentrale Ergebnisse und Empfehlungen eigener und externer Expertinnen und Experten vor, bieten Kurzanalysen von rund fünf Seiten und nennen KAS-Ansprechpartnerinnen.
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