Analysen und Argumente

Nachhaltigkeit in globalen Lieferketten

von Veronika Ertl, Martin Schebesta

Pro und Contra für ein Gesetz zur Einhaltung von Menschenrechts- und Umweltstandards

Aktuell wird diskutiert, wie man globale Lieferketten nachhaltiger gestalten kann. Welche Akteure sind an welchen Stellen verantwortlich? Und wie lassen sich Unternehmen zur Einhaltung von Menschenrechts- und Umweltschutzbestimmungen verpflichten? Aus christdemokratischer Sicht wäre ein ein entsprechendes Gesetz eine gute Maßnahme, doch es gibt auch berechtigte Einsprüche aufseiten der Wirtschaft. Unser Argumente & Analysen zeigt auf, welche Details es zu bedenken gibt.

- Vor dem Hintergrund langjähriger Verstöße gegen Menschenrechte und Umweltstandards wird disku­tiert, wie man Lieferketten nachhaltiger gestalten kann, welche Akteure an welchen Stellen verantwort­lich zeichnen und inwieweit man Unternehmen zur Einhaltung von Menschenrechts­ und Umweltstan­dards verpflichten sollte.

- Neben der christlich­demokratischen Wertebasis sprechen auch die Schaffung von Rechtssicherheit für Unternehmen, die Möglichkeit zur Verringerung von Prozess- und Reputationsrisiken und der Zugang zu nachhaltiger Finanzierung für eine gesetzliche Regu­lierung unternehmerischer Sorgfaltspflicht.

- Kritiker verweisen bei rein nationalen Lösungen auf Wettbewerbsnachteile für deutsche Unternehmen, schwer abschätzbare Auswirkungen auf Menschen­ rechte und Umweltschutz in Produktionsländern und Umsetzungsschwierigkeiten.

- Der Erfolg eines Lieferkettengesetzes hängt stark von der konkreten Ausgestaltung der darin geregelten Ver­antwortlichkeiten und Haftungsmechanismen sowie der Einbettung in den internationalen Kontext ab.

 

Die gesamte Analyse können Sie als pdf herunterladen.

Über diese Reihe

Die Reihe informiert in konzentrierter Form über wichtige Positionen der Konrad-Adenauer-Stiftung zu aktuellen Themen. Die einzelnen Ausgaben stellen zentrale Ergebnisse und Empfehlungen vor, bieten Kurzanalysen, erläutern die weiteren Pläne der Stiftung und nennen KAS-Ansprechpartner.