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Energiesicherheits- und Klimawandelprogramme

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Windräder am Deich in Ostfriesland | Foto: Allie Caulfield / Flickr / CC BY 2.0 Allie Caulfield / Flickr / CC BY 2.0 / Stefan Stahlberg
Mit unseren Energiesicherheits- und Klimawandelprogrammen versuchen wir als Konrad-Adenauer-Stiftung seit 2015 einen Beitrag zur Energie-, Klima- und Umweltpolitik in den entsprechenden Einsatzregionen zu leisten.

Die im Pariser Klimaabkommen vorgesehene Begrenzung der menschengemachten Erderwärmung auf möglichst 1,5 Grad und die damit verbundene Abkehr von fossilen Energieträgern stellt die Menschheit vor große Herausforderungen. Gleichzeitig wird es entscheidend sein, die Anpassung an den Klimawandel voranzutreiben. In Industrie- wie Schwellen- und Entwicklungsländern gleichermaßen relevant ist zudem die Frage, wie zu möglichst moderaten Kosten Energiesicherheit gewährleistet werden kann. Umweltaspekte und eine nachhaltige Ressourcennutzung gewinnen mit Blick auf eine wachsende Weltbevölkerung und zunehmend stark belastete Ökosysteme weltweit ebenfalls an Bedeutung.

 

Die Büros unserer Energiesicherheits- und Klimawandelprogramme im Überblick

Mit den vier Regionalprogrammen zu Energiesicherheit und Klimawandel in Lateinamerika (Lima), Subsahara-Afrika (Nairobi), Asien und Pazifik (Hongkong) sowie im Nahen Osten und Nordafrika (Rabat) und dem Multinationalen Entwicklungsdialog mit Sitz in Brüssel leistet die Konrad-Adenauer-Stiftung seit 2015 einen Beitrag, den überregionalen Dialog zu den Themen Energie-, Klima- und Umweltpolitik in den entsprechenden Regionen zu stärken. Dabei ist es ein zentrales Anliegen, aktuelle Diskussionen zu begleiten, Lösungen zu entwickeln sowie konkrete Projekte nachhaltigen Handelns in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu fördern.

Regionalprogramm Energiesicherheit und Klimawandel in Asien und Pazifik

Hongkong, China chensiyuan / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

 

Das Regionalprogramm „Energiesicherheit und Klimawandel in Asien und Pazifik“ mit Sitz in Hongkong SAR, China unterstützt den Dialog zwischen Entscheidungsträgern in der Region und mit Europa zu energie- und klimapolitischen Fragen. Gegenwärtig liegt der Fokus der Programmarbeit in den Bereichen 1. Ressourcensicherheit und Dekarbonisierungs-Strategien, 2. Klimaschutz und Innovation sowie 3. Nachhaltige Stadtentwicklung.

Regionalprogramm Energiesicherheit und Klimawandel Naher Osten und Nordafrika

Rabat, Marokko Adam Jones, Ph.D. / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0

 

Das Regionalprogramm Energiesicherheit und Klimawandel Naher Osten und Nordafrika besteht seit 2017 und setzt von Marokko aus länderübergreifende Projekte mit Bezug zur gesamten MENA-Region um. Ziel des Programms ist, die Region im Hinblick auf den Klimawandel und dessen Folgen nachhaltig in der Entwicklung zu unterstützen und zu einer Stabilisierung beizutragen. Dies geschieht über die Förderung des länderübergreifenden Dialogs und der regionalen Zusammenarbeit zu Strategien zur Anpassung an den Klimawandel und zu Fragen der Ressourcen- und Versorgungssicherheit. Zielgruppen sind insbesondere Entscheidungsträger und Nachwuchskräfte aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft sowie Multiplikatoren und Vertreter der Zivilgesellschaft. Darüber hinaus möchte das Programm zur Förderung der partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit Deutschland und der Europäischen Union in den Themenbereichen Klima und Energie beitragen.

Regionalprogramm Energiesicherheit und Klimawandel in Subsahara-Afrika

Nairobi, Kenia Daryona / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0

 

Das Regionalprogram Energiesicherheit und Klimawandel in Subsahara-Afrika existiert seit 2016. Mit seiner Arbeit trägt das Programm dazu bei, die politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für nachhaltige Entwicklung in der Region zu verbessern. Dementsprechend sind die Zielgruppen des Büros in Nairobi politische Entscheidungsträger ebenso wie Think Tanks und zivilgesellschaftliche Organisationen, aber auch Experten aus Wissenschaft und Industrie.

Regionalprogramm Energiesicherheit und Klimawandel Lateinamerika

Lima, Peru KaMpErƎ / Wikimedia Commons / CC BY 2.0

 

Das Regionalprogramm Energiesicherheit und Klimawandel in Lateinamerika (EKLA) mit Sitz in Lima, Peru ist das älteste der vier Regionalprogramme und wurde mit dem Anspruch konzipiert, als Beratungs- und Dialogprogramm politische Entscheidungsprozesse anzustoßen und konstruktiv zu begleiten. Es versteht sich in seiner Tätigkeit als regionales Kompetenzzentrum, das fachlich berät und KAS-Aktivitäten in diesem Bereich koordiniert. Ziel ist es, die Aktivitäten der Länderprogramme der KAS in Lateinamerika durch die regionale Vernetzung und Vermittlung von Fachwissen als Impulsgeber und Berater sinnvoll zu ergänzen und in ihrer Wirkung zu verstärken. Sein wichtigster Auftrag besteht darin, die politischen Akteure in den Ländern Lateinamerikas für die Themen Energiesicherheit und Klimawandel zu sensibilisieren. Zu den aktuellen Themenschwerpunkten gehören 1. Nachhaltige Stadtentwicklung, 2. Kreislaufwirtschaft 3. Biodiversität sowie 4. Energiesicherheit.

Multinationaler Entwicklungsdialog Brüssel

Brüssel, Belgien Ank Kumar / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

 

Der Multinationale Entwicklungsdialog der KAS in Brüssel arbeitet im Bereich Energiesicherheit und Klimawandel zu vier Themenschwerpunkten: 1. Internationale Klimapolitik: Operationalisierung einer internationalen Klima-Allianz, 2. Wasserdiplomatie und Sicherheit: Wasser als geopolitisches Instrument sowie Stärkung des Erfahrungsaustausches zwischen regionalen Wasserinstitutionen, 3. Innovation und Nachhaltigkeit mit dem Fokus auf dem  globalen Erfahrungsaustausch zwischen jungen Unternehmerinnen und Unternehmern sowie Startups (insbesondere im Bereich nachhaltige Landwirtschaft), 4. Nexus Demokratie und Klimaschutz. Weiterhin unterstützt der MNED alle Regionalprogramme bei der Vernetzung und Präsentation ihrer Arbeit auf europäischer Ebene.

 

Ziele und Instrumente der Energiesicherheits- und Klimawandelprogramme

Die Regionalprogramme haben sowohl eine wichtige Netzwerk- und Plattformfunktion in den jeweiligen Regionen als auch das Ziel, Debatten zu aktuellen klima-, energie-, und umweltpolitischen Fragestellungen anzustoßen, Impulse zu geben und in Kooperation mit lokalen Partnern tragfähige Lösungsansätze zu erarbeiten. Um diese Ziele zu erreichen, bedienen sich die Klima- und Energieprogramme zahlreicher Instrumente politischer Bildungsarbeit. Sie organisieren Seminare, Workshops und Konferenzen für Akteure aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft und liefern mit Publikationen wertvolle und fundierte Debattenbeiträge zu einer Vielzahl von aktuellen Themen – von der Kreislaufwirtschaft über die Klimafinanzierung bis hin zu Fragen bezüglich des Hochlaufs einer nachhaltigen Wasserstoffwirtschaft. Nachwuchsförderung sowie der internationale Austausch mit Deutschland über Stipendien und Dialogprogramme sind ebenfalls elementarer Bestandteil des Aufgabenportfolios der Büros.

 

Unsere Flaggschiffpublikation: Der gemeinsame Klimareport

Der Klimareport als wiederkehrende gemeinsame Publikation präsentiert Beiträge aus den weltweiten Klima- und Energieprogrammen der Konrad-Adenauer-Stiftung. Der fünfte Klimareport aus dem Jahr 2021 widmet sich den potenziellen Auswirkungen von Extremwetterereignissen und Folgen des Klimawandels auf den Agrarsektor.

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Kontakt

Lina Rühl

Klima, Landwirtschaft und Umwelt

lina.ruehl@kas.de +49 30 26996-3502
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Veronika Ertl

Veronika Ertl bild

Leiterin des Regionalprogramms Energiesicherheit und Klimawandel Naher Osten und Nordafrika

veronika.ertl@kas.de +212 537 6704 13-10
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Julia Sandner

Julia Sandner

Leiterin Regionalprogramm Energiesicherheit und Klimawandel Lateinamerika - EKLA

julia.sandner@kas.de +51 1 320 2870
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Anja Berretta

Anja Berretta (geb

Leiterin des Regionalprogramms Energiesicherheit und Klimawandel Subsahara-Afrika

anja.berretta@kas.de
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Dr. Olaf Wientzek

Olaf Wientzek bild

Leiter des Multinationalen Entwicklungsdialogs Brüssel

olaf.wientzek@kas.de +32 2 669 31 70

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