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Länderberichte

Brasiliens Indianerpolitik zwischen neuer Gewalt und alten Problemen

von Henning Suhr

Focus Brasilien - Nr. 2/2008

Zu Beginn seines Amtsantritts im Jahre 2002 gab Präsident Lula da Silva sein Indianer-Ehrenwort und versprach den indigenen Völkern Brasiliens sich für ihre verfassungsmäßigen Rechte einzusetzen. Mittlerweile regiert der Präsident in seiner zweiten Legislaturperiode, doch macht sich unter den Indigenen eher Wut und Enttäuschung als Genugtuung breit.

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Insbesondere bei Landstreitigkeiten kommt es zu gewaltätigen Konfrontationen, in denen Indianer sowohl Opfer als auch Täter sind. Es zeigen sich grundlegende Probleme und Jahrzehnte lange Versäumnisse der brasilianischen Politik im Umgang mit den etwa 220 indigenen Stämmen des Landes. Präsident Lula scheint zwar gewillt, den entnervten Indigenengruppen zu ihren Rechten zu verhelfen, allerdings stehen ihm sowohl opponierende Interessengruppen als auch das von ihm proklamierte Wachstumsprogramm im Wege.

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Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist in rund 110 Ländern auf fünf Kontinenten mit einem eigenen Büro vertreten. Die Auslandsmitarbeiter vor Ort können aus erster Hand über aktuelle Ereignisse und langfristige Entwicklungen in ihrem Einsatzland berichten. In den "Länderberichten" bieten sie den Nutzern der Webseite der Konrad-Adenauer-Stiftung exklusiv Analysen, Hintergrundinformationen und Einschätzungen.

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Sankt Augustin Deutschland

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