Länderberichte

Corona-Exit heißt auf Französisch déconfinement

von Nino Galetti, Clara Kubler, Nele Katharina Wissmann

Die Lockerungsmaßnahmen der französischen Regierung

Einzelne Informationen zum französischen Corona-Exit waren schon vor der offiziellen Ankündigung am 28. April an die Medien gelangt und gerieten dort in die Kritik von Opposition und Experten. Dabei stößt der zentralistische Führungsstil Frankreichs zunehmend auf Unverständnis.

Die französische Regierung hat sich mit der Suche nach einem déconfinement, einer Exit- Strategie aus der noch bis zum 11. Mai andauernden Ausgangssperre, schwergetan. Nachdem Staatspräsident Emmanuel Macron am Ostermontag versprochen hatte, dass die Lockerungsmaßnahmen innerhalb von zwei Wochen bekanntgegeben werden, begann die Regierung, Exit-Strategien zu entwickeln. Während einzelne Informationen schon vor der offiziellen Ankündigung durch Premierminister Edouard Philippe am 28. April an die Medien gelangten und dort in die Kritik von Opposition und Experten gerieten, stößt der zentralistische Führungsstil Frankreichs zunehmend auf Unverständnis. Kommunalvertreter fordern mehr Entscheidungskompetenz auf lokaler Ebene. Häufig wird der deutsche Föderalismus als Vergleichsrahmen angeführt.

 

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Ansprechpartner

Dr. Nino Galetti

Dr

Leiter des Auslandsbüros Frankreich

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Über diese Reihe

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