Länderberichte

Die Zukunft der europäischen Nachbarschaftspolitik

von Hardy Ostry, Oliver Morwinsky

Gipfel der Östlichen Partnerschaft in Brüssel

Die Europäische Union steht vor einer neuen Phase der europäischen Nachbarschaftspolitik (ENP). Die Entwicklungen im Osten und Südosten Europas erfordern ein verstärktes Engagement der Europäischen Union (EU) in diesen zentralen Nachbarregionen.

„Wir möchten das tägliche Leben der Bürger in den Mitgliedsstaaten sowie in jenen der Östlichen Partnerschaft verbessern“, so der Tenor der gemeinsamen Abschlusserklärung der Teilnehmer des Gipfels der Europäischen Nachbarschaft in Brüssel. Die Evaluierung der zuletzt im Rahmen des Gipfels in Riga 2015 vereinbarten Wegmarken sowie die Konkretisierung der 20 Ziele für 2020 des gemeinsamen Papieres des Europäischen Auswärtigen Dienstes und der Europäischen Kommission standen im Fokus des diesjährigen Gipfels. Die zunächst ausgesprochene Einladung an den Staatspräsidenten von Belarus, Alexander Lukashenko, sorgte vorübergehend für mediale Aufmerksamkeit, jedoch entsandte er nur seinen Außenminister.

Ansprechpartner

Dr. Hardy Ostry

Dr

Leiter des Europabüros Brüssel

hardy.ostry@kas.de +32 2 66931-51 +32 2 66931-62
Tusk

Bereitgestellt von

Europabüro Brüssel

Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist in rund 80 Ländern auf fünf Kontinenten mit einem eigenen Büro vertreten. Die Auslandsmitarbeiter vor Ort können aus erster Hand über aktuelle Ereignisse und langfristige Entwicklungen in ihrem Einsatzland berichten. In den „Länderberichten“ bieten sie den Nutzern der Webseite der Konrad-Adenauer-Stiftung exklusiv Analysen, Hintergrundinformationen und Einschätzungen.

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Belgien Belgien