Eigentlich fing das Jahr zuversichtlich an: Die UN-Friedensbemühungen schienen Fortschritte zu machen, der Zeitplan für eine Nationalkonferenz stand fest, die Rivalen Haftar und al-Sarraj hatten sich zum ersten Mal getroffen und geeinigt, es sollten noch in diesem Jahr Wahlen stattfinden. Die langersehnte politische Stabilisierung des Landes schien zum Greifen nahe. Sogar wirtschaftlich ging es aufwärts im Land. Internationale Diplomaten und Beobachter sprachen von einem Momentum für Frieden. Was ist also schiefgelaufen?
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Über diese Reihe
Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist in rund 110 Ländern auf fünf Kontinenten mit einem eigenen Büro vertreten. Die Auslandsmitarbeiter vor Ort können aus erster Hand über aktuelle Ereignisse und langfristige Entwicklungen in ihrem Einsatzland berichten. In den "Länderberichten" bieten sie den Nutzern der Webseite der Konrad-Adenauer-Stiftung exklusiv Analysen, Hintergrundinformationen und Einschätzungen.
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