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Länderberichte

Neuer Wein in alten Schläuchen?

von Sabina Wölkner, Ivana Marić

Bosnien und Herzegowina hat gewählt

Die größte Überraschung stellt der Sieg von Bakir Izetbegović, Sohn von Alija Izetbegović, über den populären Amtsträger Haris Silajdžić dar. Izetbegović betonte im Wahlkampf die Notwendigkeit des Dialogszwischen den Volksgruppen und unterstrich die Bedeutung wirtschaftlicher Reformen. Im Kampf um den kroatischen Sitz konnte sich Sozialdemokrat Željko Komšić wieder klar durchsetzen. Zwar wurde auch das serbische Präsidiumsmitglied, Nebojša Radmanović, wiedergewählt, Oppositionskandidat Mladen Ivanić hat jedoch wegen der hohen Anzahl ungültiger Stimmen Protest gegen das Ergebnis eingelegt.

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Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist in rund 110 Ländern auf fünf Kontinenten mit einem eigenen Büro vertreten. Die Auslandsmitarbeiter vor Ort können aus erster Hand über aktuelle Ereignisse und langfristige Entwicklungen in ihrem Einsatzland berichten. In den "Länderberichten" bieten sie den Nutzern der Webseite der Konrad-Adenauer-Stiftung exklusiv Analysen, Hintergrundinformationen und Einschätzungen.

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erscheinungsort

Bosnien-Herzegowina Bosnien-Herzegovina