Länderberichte

Südkorea und der Freihandel mit den USA

von Norbert Eschborn, Guido-Jonas Schmidt

Ein schwieriger Weg

Am 15. März 2012 trat offiziell das Freihandelsabkommen (FTA) Südkoreas mit den USA in Kraft. Was für die bestehenden koreanischen Freihandelsabkommen mit anderen Partnern gilt - dass sie als zeitgemäßes Instrument des Welthandels betrachtet werden - trifft auf die Vereinbarungen Seouls mit Washington nicht uneingeschränkt zu. Selten wohl in Korea hat eine an sich für die breite Öffentlichkeit nicht sonderlich attraktive Materie zahlreiche Koreaner so emotionalisiert und in Teilen auch gegen die USA und die eigene Regierung aufgebracht.

„KORUS FTA“ wie das Abkommen in Anlehnung an die englische Bezeichnung von den Medien getauft wurde, ist für viele Menschen zum Reizwort und zum Angelpunkt der Artikulation eines negativen Nationalismus geworden.

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Einzeltitel
1. März 2012
"Kein Grund zur Euphorie in Nordkorea" (1. März 2012)
Länderberichte
12. März 2012
Korea ein Jahr nach Fukushima (12. März 2012)

Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist in rund 80 Ländern auf fünf Kontinenten mit einem eigenen Büro vertreten. Die Auslandsmitarbeiter vor Ort können aus erster Hand über aktuelle Ereignisse und langfristige Entwicklungen in ihrem Einsatzland berichten. In den „Länderberichten“ bieten sie den Nutzern der Webseite der Konrad-Adenauer-Stiftung exklusiv Analysen, Hintergrundinformationen und Einschätzungen.

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Korea Korea