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Länderberichte

Politische Kurzberichte der KAS-Auslandsbüros

Publikationen

Herbst der Proteste

Am 6. September demonstrierten auf dem Platz der Großen Nationalversammlung in der moldauischen Hauptstadt Chișinău – vor dem Regierungssitz – unterschiedlichen Quellen zufolge zwischen 30.000 und 60.000 Personen, die den Rücktritt des Staatspräsidenten Nicolae Timofti sowie mehrerer Amtsträger forderten, einschließlich des Gouverneurs der Notenbank und des Generalstaatsanwalts. Zudem verlangten die Protestierenden die Ausrufung von Neuwahlen.

Griechenland unter Migrationsdruck

Griechenland nimmt nicht nur aufgrund seiner geographischen Lage als erster Schengen-Mitgliedstaat an der östlichen Mittelmeer-Migrationsroute eine besondere Position in der aktuellen Krise um die Frage des Umgangs mit der sprunghaft angestiegenen, irregulären Migration in die Europäische Union ein.

Brasil e Argentina

Brasil e seus vizinhos

As relações entre Brasil e Argentina: futebol, preconceito e parceria estratégica

Difficult Legacies, Risky Futures – The Baltic Perspective on Migration

Dealing with the mass immigration from Northern Africa and from the Middle East is one of the biggest challenges for the European Union. Whether Europe as a whole will be able to deal with this unprecedented in-flux of asylum seekers and migrants is to a large extent the most crucial question for European solidarity.

Hart an der Grenze

Venezuela schürt Konflikt mit Kolumbien

Das Verhältnis zwischen Kolumbien und Venezuela während der letzten Jahrzehnte ist wahrlich ein interessantes und des Öfteren spannungsreiches Nebeneinander und weniger ein Miteinander. War vor 15 Jahren Venezuela aufgrund des Ölbooms noch in einer Art Goldgräberstimmung mit bis heute zwischen 5,5 und 6 Millionen kolumbianischen Einwanderern, ändert sich in den letzten Jahren zunehmend die Wanderungsrichtung; immer mehr Menschen aus der Mittelschicht Venezuelas versuchen das Land z.B. in Richtung Panama, USA oder auch Kolumbien zu verlassen.

Kommunal- und Regionalwahlen in Russland

Große Überraschungen dürften ausbleiben

Die Zahl oppositioneller Parteien und Kandidaten für die anstehenden Kommunal- und Regionalwahlen in Russland am 13. September 2015 ist so hoch wie lange nicht. Realistische Chancen jedoch haben sie kaum.

Griechenlands Parteienlandschaft vor den Wahlen

Das Land geht auf erneut unsichere politische Zeiten zu

Allein in den letzten dreieinhalb Jahren wurden in Griechenland drei Parlamentswahlgänge, eine Europa- und Kommunalwahl sowie ein Referendum durchgeführt. Nun sind die Griechen am 20. September erneut zur Wahl gerufen. Diese findet vor dem Hintergrund weiterer, tiefgreifender Veränderungen in der griechischen Parteienlandschaft statt.

Protest-Wahl in Guatemala

Stimmabgabe unter besonderen Vorzeichen

Die Präsidentschaft-, Kongress- und Kommunalwahlen am 6. September 2015 fanden unter außergewöhnlichen Vorzeichen statt. Wenige Tage zuvor, am 2. September, war Staatspräsident Otto Pérez nach wochenlangen Protesten in Folge der Aufdeckung von Korruptionsskandalen und wegen des Verdachts auf direkte Beteiligung am Korruptionsnetzwerk „La Línea“ zurückgetreten. Der Kongress hatte der Aufhebung seiner Immunität zugestimmt.

Auf dem Weg zur Empathie?

Stimmungslage einer verunsicherten südkoreanischen Jugend

Jede Generation hat ihre eigenen Sorgen und Probleme. Auch Jugendliche bleiben davon nicht verschont. Verschiedene Kulturen, verschiedene Herausforderungen: Terrorismus, Klimawandel, Arbeitslosigkeit und finanzielle Unsicherheit sind nur einige der Themen, die junge Generationen weltweit bewegen. Doch mit welchen Schwierigkeiten haben südkoreanische Jugendliche zu kämpfen?

Kandidaten positionieren und Wahlbündnisse formieren sich

Parlamentswahlen in Kroatien (3)

Die Debatte um die Festsetzung des Wahltermins für die anstehenden Parlamentswahlen in Kroatien kommt nicht zur Ruhe. Der kroatische Ministerpräsident Milanovic unterstrich jüngst noch einmal, dass die aktuelle Legislaturperiode erst am 22. Dezember endet und dass das kroatische Parlament in der verfassungsgemäß vorgegebenen Frist aufgelöst werden wird, sodass die Staatspräsidentin dann den genauen Termin der Wahlen innerhalb der 30-60 Tagefrist festlegen kann.

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Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist in rund 110 Ländern auf fünf Kontinenten mit einem eigenen Büro vertreten. Die Auslandsmitarbeiter vor Ort können aus erster Hand über aktuelle Ereignisse und langfristige Entwicklungen in ihrem Einsatzland berichten. In den "Länderberichten" bieten sie den Nutzern der Webseite der Konrad-Adenauer-Stiftung exklusiv Analysen, Hintergrundinformationen und Einschätzungen.

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Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.