Details
Wie gestaltet sich ein Alltag, der keiner mehr ist? Wie lebt, arbeitet und organisiert man sich in einer Zeit ständiger Bedrohung? Und wie verändert die jüngste Eskalation zwischen Israel und dem Iran das gesellschaftliche Klima vor Ort?
In einem exklusiven Online-Gespräch gibt die Schriftstellerin und Pädagogin Lea Fleischmann persönliche und fundierte Einblicke in das Leben in Israel. Sie berichtet, wie die Menschen in Jerusalem ihren Alltag aktuell bewältigen, welche Sorgen sie umtreiben, wovor sie sich fürchten – und wo sie dennoch Halt, Struktur und Hoffnung finden. Darüber hinaus beleuchtet sie die Frage, wie Israelis die aktuelle sicherheitspolitische Lage beurteilen und mit welchen Herausforderungen das Land gesellschaftlich wie politisch konfrontiert ist. Ein zentraler Teil des Gesprächs widmet sich außerdem der Entwicklung von Antisemitismus und Antizionismus in Deutschland, ihren Auswirkungen auf jüdisches Leben sowie möglichen Wegen, wirkungsvoll dagegenzuhalten. Zum Abschluss stellt Lea Fleischmann ihre Bildungs- und Dialogprojekte vor, die sich seit vielen Jahren für Toleranz, interkulturelles Verständnis und die Stärkung demokratischer Werte einsetzen.
Programm
Gespräch
mit Lea Fleischmann
Deutsch-israelische Autorin, die 1979 aus Deutschland nach Israel emigrierte. Bekannt wurde sie durch ihr Buch „Dies ist nicht mein Land“ (1980), eine Abrechnung mit dem Antisemitismus in Deutschland. Sie engagiert sich aktiv im jüdisch-christlichen Dialog und gegen Antisemitismus