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"DenkTag"

Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Roman Herzog hat 1996 den 27. Januar zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus erklärt. Dabei ging es dem damaligen Bundespräsidenten nicht um die Einrichtung eines Feiertages im üblichen Sinne; vielmehr wollte er vor allem junge Menschen zu einem "Denktag" - zum Gedenken und Nachdenken - aufrufen.

Die Konrad-Adenauer-Stiftung will mit bundesweiten Veranstaltungen dazu beitragen, dass sich der "DenkTag" im Bewusstsein der Deutschen verankert. In Berlin werden sich am 24. und 25. Januar 2002 mehr als 230 Schülerinnen und Schüler aus Berlin, Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in Berlin treffen. Während am ersten Tag eine Podiumsdiskussion und eine Kulturveranstaltung die Programmpunkte bilden, werden die Schüler am zweiten Tag jüdische Einrichtungen und Gedenkstätten besichtigen.

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

ich möchte Sie herzlich zu dem abendlichen Kulturprogramm am Donnerstag, 24. Januar 2002, 18.00 bis 20.30 Uhr, einladen. Das Programm läuft jeweils doppelt ab (18.00 bis 19.00 Uhr und 19.30 bis 20.30 Uhr), so dass Sie die Möglichkeit haben, an zwei Programmpunkten teilzunehmen. Auf dem Programm stehen:

  • Lesung und Gespräch "Mich gibt's nur einmal" mit Artur Brauner, Filmproduzent, Autor und Zeitzeuge, und Dr. Alice Brauner-Orthen, TV-Journalistin und Autorin
  • Lesung und Gespräch "Der Meisterjude" mit Rafael Seligmann, Autor und Publizist
  • Alte traditionelle jüdische Lieder, talmudische Geschichten, jüdische Poesie mit Jalda Rebling, Sängerin und Schauspielerin
  • Film "Es gab den Bock, und es gab himmlische Musik" über das Schicksal von Frauen aus dem KZ Ravensbrück, gedreht von Schülerinnen aus Oldenburg, ausgezeichnet mit dem Niedersächsischen Frauen-Medienpreis 2001
Der Tagungsbeitrag beträgt 5,00 .

 

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Berlin Deutschland