Dr. habil. Karsten Grabow

Koordinator Politikanalysen und Parteienforschung, Leiter AG Parteienforschung

Karsten Grabow ist seit 2006 Mitarbeiter der Konrad-Adenauer-Stiftung. Zunächst war er Referent für internationale Parteien- und Parlamentszusammenarbeit in der Hauptabteilung EIZ. Seit Februar 2011 ist er Koordinator für Politikanalysen und Parteienforschung und in der Hauptabteilung Politik und Beratung. Seit Januar leitet er die stiftungsweite Arbeitsgruppe Parteienforschung.

Grabow studierte Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre an der Universität Rostock, der Humboldt-Universität zu Berlin und an der Duke University in Durham, NC (USA). Nach Promotion (1999) und Habilitation (2005) im Fach Politikwissenschaft folgten Lehraufträge und Forschungsaufenthalte an verschiedenen Universitäten und Forschungseinrichtungen (u.a. Univ. Bamberg, Potsdam, Europäisches Hochschulinstitut Florenz) sowie Lehrstuhlvertretungen an den Universitäten Trier (2004/05) und Jena (2009/10; 2013/14).

Vollständige Publikationsliste (.pdf)

Expertise

  • Vergleichende Politikanalysen
  • Parteienforschung
  • Demokratieforschung
  • Demokratieförderung

Kontakt

Karsten.Grabow@kas.de +49 30 26996-3246 +49 30 26996-3551

Abteilung

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Publikationen

kurzum

Im Konjunktiv

von Karsten Grabow

Das neue Sozialstaatskonzept der SPD
Die SPD hat ein neues Sozialstaatskonzept beschlossen. Sie rückt damit nach links und verabschiedet sich nach eigenem Bekunden endgültig von ihrem "Trauma" Hartz IV. Während sich die SPD im Aufbruch wähnt, bleiben Zweifel an der Umsetzbarkeit der ambitionierten Beschlüsse bestehen.

Einzeltitel

Das Ende der Stabilität? Parteien und Parteiensystem in Deutschland

von Karsten Grabow , Viola Neu

Über Jahrzehnte war das Parteiensystem der Bundesrepublik von beachtlicher Stabilität, der Dominanz der Volksparteien und der Fähigkeit zu Kompromissbildung und Interessenausgleich geprägt. Die Bundestagswahl 2017, die zähe Regierungsbildung danach und die ersten Monate der erneut gebildeten großen Koalition legen die Vermutung nahe, dass es damit vorbei sein könnte. Die Volksparteien verlieren an Zuspruch, während Fragmentierung und Polarisierung im Parteiensystem zunehmen. Der vorliegende Band analysiert die Situation des deutschen Parteiensystems gut ein Jahr nach der Bundestagswahl und porträtiert die Parteien, die in den 19. Deutschen Bundestag gewählt wurden.

Einzeltitel

Das Parteiensystem in Deutschland ein Jahr nach der Bundestagswahl

von Karsten Grabow , Sabine Pokorny

Trotz einiger und nachhaltiger Veränderungen in den zurückliegenden dreieinhalb Jahrzehnten galt das Parteiensystem der Bundesrepublik als sehr stabil. Während sich die Parteiensysteme in Nachbarländern Deutschlands stets durch eine höhere Fragmentierung und den Hang zur Kurzlebigkeit der Parteien und Wahlbündnisse auszeichneten, allen voran in Frankreich und in Italien, oder sich die Systeme schon frühzeitig auffächerten, neue Parteien hinzukamen und Traditionsparteien stark dezimiert wurden, wie zuletzt in den Niederlanden, legten die deutschen Parteien ein bemerkenswert hohes Integrations- und Beharrungsvermögen an den Tag.

Themen & Projekte