Fachkonferenz

100 Jahre russische Revolutionen

Das Jahr 1917 und seine Folgen für Zentralasien
Historiker der zentralasiatischen Staaten analysieren die Auswirkungen des Jahres 1917 auf die Region und diskutieren neue Forschungsergebnisse sowie Herangehensweisen an das Thema.

Details

1917 - 2017. Vor hundert Jahren fanden die russischen Revolutionen statt, von denen die Oktoberrevolution Europa und die Welt veränderte und in ihren Auswirkungen das 20. Jahrhundert entscheidend mitprägte. Die Folgen für Zentralasien waren unmittelbar. Es entstanden die "Mittelasiatischen Sozialistischen Sowjetrepubliken". Bis 1991 gehörten sie zur UdSSR. Der stalinistische Terror traf Zentralasien mit voller Härte. Das Jahr 1937, in dem der rote Terror seinen Höhepunkt erreichte, prägte sich in das kollektive Bewusstsein der Völker ein.

Auf der gemeinsamen Tagung der Akademie der Wissenschaften der Republik Usbekistans und der Konrad-Adenauer-Stiftung behandeln renommierte Historiker Zentralasiens u.a. folgende Themen:

- Zeitgenössische Einschätzungen der sowjetischen Periode Zentralasiens,

- Die turkestanische Autonomiebewegung als erster Versuch eines demokratischen Staatswesens,

- Der konfessionelle Faktor bei den Ereignissen von 1917

- Die Nationalitätenfrage in Turkestan im Jahr 1917.

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Veranstaltungsort

Taschkent (Usbekistan)

Referenten

B. Abduchalimow
Vizepräsident
Akademie der Wissenschaften (Usbekistan)
Burkitbaj Ajagan
Institut für Staatsgeschichte (Kasachstan)
Abdullo Gafurow
Institut für Geschichte (Tadschikistan)
Iwan Furkalow
Nationale Universität (Kirgistan)
Kontakt

Dr. Thomas Kunze

Dr

Regionalbeauftragter der Konrad-Adenauer-Stiftung für Zentralasien

info.zentralasien@kas.de +998 71 215 52 01 +998 71 255 30 94

Bereitgestellt von

Regionalprogramm Zentralasien