Vortrag

Der Zweite Weltkrieg und seine Folgen aus polnischer Sicht

Dritte Geschichtslecture 2019

Veranstaltung in Kooperation mit dem Historischen Institut der Universität Potsdam, Lehrstuhl Prof. Dr. Dominik Geppert

Details

Arkadiusz Stempin Arkadiusz Stempin
Arkadiusz Stempin
Vor 80 Jahren, am 1. September 1939 begann der Zweite Weltkrieg mit dem Überfall Deutschlands auf Polen. Das Schicksal Polens während des Krieges mit Vertreibungen, Mordaktionen, Versklavung, aber auch mit dem Widerstand seiner „Heimat-Armee“, ist vielen Deutschen kaum bekannt.

In Polen wiederum reichen die dunklen Schatten dieses Krieges bis in die heutige Zeit und die aktuelle Politik hinein. So gibt es Initiativen, die von Deutschland hohe Kriegsreparationen einfordern wollen. Zudem wird ein Streit um die nationale Geschichtserzählung über diese Zeit geführt, der sich unter anderem im Konflikt um das Weltkriegsmuseum in Gdańsk/Danzig niederschlägt. Die Parlamentswahl in Polen am 13. Oktober ist auch diesbezüglich eine Richtungsentscheidung.

Über diese Zusammenhänge wollen wir in unserer dritten Geschichtslecture zu den historischen Jahrestagen 2019 nachdenken und debattieren.

Herzliche Einladung!

Prof. Dr. Dominik Geppert, Historisches Institut der Universität Potsdam, Lehrstuhl für die Geschichte des 19./20. Jahrhunderts

Stephan Raabe, Landesbeauftragter der Konrad-Adenauer-Stiftung für Brandenburg
Zum Kalender hinzufügen

Veranstaltungsort

Universität Potsdam, Am Neuen Palais 10, Haus 9, Raum 1.14, 14469 Potsdam

Referenten

  • Prof. Dr. Arkadiusz Stempin
    • Europäische Józef Tischner Hochschule Krakau
  • Prof. Dr. Dominik Geppert
    • Universität Potsdam
Kontakt

Stephan Georg Raabe

Stephan Georg Raabe bild

Landesbeauftragter für Brandenburg und Leiter des Politischen Bildungsforums Brandenburg

Stephan.Raabe@kas.de +49 331 748876-0 +49 331 748876-15