BioNTech ist ein gutes Beispiel für die Potenziale der Biotechbranche in Deutschland: Der Jahresumsatz der Mainzer Biotechnologiefirma und deren Vermarktungspartner Pfizer mit der mRNA-basierten COVID-19-Vakzine Comirnaty übertrifft jenen des bisher erfolgreichsten Biotechmedikamentes aller Zeiten: des Rheumamittels Humira der US-Biotech-Firma Abbvie Inc., mit dem seit 2002 durchschnittlich 12 Mrd. US-Dollar pro Jahr erzielt wurden. Aber viel zu selten gelingen solche Erfolge.
Deutschland verfügt über eine gute Förderung von Biotechausgründungen in der Anfangsphase. Zwischen Gründungs- und Wachstumsphase gibt es jedoch eine Finanzierungslücke, die dringend geschlossen werden muss. Außerdem bedarf es eines Bürokratieabbaus und einer Beschleunigung der Verwaltungsprozesse. Durch eine Optimierung der Rahmenbedingungen könnte die Biotechnologiebranche in Deutschland wesentlich leistungsfähiger werden.
Themen
Über diese Reihe
Die Reihe informiert in konzentrierter Form über Analysen der Konrad-Adenauer-Stiftung zu relevanten aktuellen Themen. Die einzelnen Ausgaben stellen zentrale Ergebnisse und Empfehlungen eigener und externer Expertinnen und Experten vor, bieten Kurzanalysen von rund fünf Seiten und nennen KAS-Ansprechpartnerinnen.
Die außenpolitische Dimension einer deutschen Migrationswende
Editorial der Ausgabe: „Globale Partnerschaften“
Kenias Ambitionen als globaler Akteur
Der Pakt für den Mittelmeerraum als Baustein europäischer Partnerschaftsdiversifizierung
Warum Australiens neues außenpolitisches Rollenverständnis Chancen für Deutschland bietet
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