picture alliance/Photoshot/Amru Salahuddien

Analysen und Argumente

Corona haucht Gewaltakteuren weltweit neues Leben ein

von Caspar Schliephack, Marcel Dirsus, Jürgen Brandsch

Gewaltakteure profilieren sich während der Corona-Krise

Covid-19 hat sich in Entwicklungsländern rasant ausgebreitet. Und die Auswirkungen werden dramatisch sein. Die Covid-19 Krise bietet vor allem für Gewaltakteure ein erhebliches Rekrutierungspotential - und das aus mehreren Gründen. Besonders dort wo der Staat versagt, leisten Gewaltakteure materielle und immaterielle Unterstützung und steigern so ihren Einfluss auf die Bevölkerung.
  • Die Corona-Krise bietet enormes Rekrutierungspotential für Gewaltakteure weltweit.
  •  In der Krise profilieren sich Gewaltakteure, indem sie materielle und immaterielle Unterstützung dort leisten, wo Staaten versagen.
  • Während die Bedrohung wächst, werden die Ressourcen zu ihrer Bekämpfung weniger. Hilfe von außen wird unwahrscheinlicher.
  • Deutschland sollte finanziell, logistisch und politisch Hilfe leisten, um die Auswirkungen der Krise in Entwicklungsländern abzufedern und seine Interessen zu wahren.
Ansprechpartner

Nauel Semaan

Nauel  Semaan bild

Referentin Terrorismusbekämpfung

Nauel.Semaan@kas.de +49 30 26996-3879

Über diese Reihe

Die Reihe informiert in konzentrierter Form über wichtige Positionen der Konrad-Adenauer-Stiftung zu aktuellen Themen. Die einzelnen Ausgaben stellen zentrale Ergebnisse und Empfehlungen vor, bieten Kurzanalysen, erläutern die weiteren Pläne der Stiftung und nennen KAS-Ansprechpartner.