Analysen und Argumente

Die geopolitische Rolle Deutschlands in Zeiten globaler Großmachtrivalitäten, Teil 1

Teil 1: Strategische Außenpolitik

Deutschland und die EU finden sich in einer Welt der globalen Großmachtrivalitäten und Systemkonkurrenz wieder. Diese wirken sich auf fast alle Bereiche der internationalen Beziehungen aus, wie multilaterale Zusammenarbeit, Welthandel, Technologiepolitik und sicherheitspolitische Konfliktlagen. Wie sollte sich Deutschland positionieren? Der Arbeitskreis Junge Außenpolitiker gibt in diesem Analysen & Argumente Handlungsempfehlungen für die strategische Ausrichtung der deutschen Außenpolitik.
  • Deutschland sollte sich in Zeiten globaler Großmachtrivalitäten als prinzipientreuer Pragmatiker erweisen. Der Pragmatismus dient dabei der Verteidigung von Demokratie, Menschenrechten und dem regelbasierten Multilateralismus.
  • Die strategische Grundausrichtung der deutschen Außenpolitik als prinzipientreuer Pragmatiker zieht eine Prioritätensetzung der drei Wirkungsfelder Europa-, Institutionen- und Resonanzorientierung nach sich.
  • Investitionen in den Erhalt der liberalen Weltordnung lohnen sich. Eine strategische Herangehensweise im Kontext der Großmachtrivalitäten setzt Erhaltungsmaßnahmen dreierlei Art voraus. Erstens: Mit anderen Staaten gemeinsam in die von den USA eröffneten Freiräume vorrücken. Zweitens: Dialogformate, die den Großmächten anhaltende Kommunikation miteinander ermöglichen, aufrechterhalten und stärken. Drittens: Blockaden multilateraler Mechanismen durch die Großmächte muss vorgebeugt werden.

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Ansprechpartner

Daniela Braun

Daniela Braun bild

Außen- und Sicherheitspolitik

daniela.braun@kas.de +49 30 26996-3399
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13. August 2020
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Über diese Reihe

Die Reihe informiert in konzentrierter Form über wichtige Positionen der Konrad-Adenauer-Stiftung zu aktuellen Themen. Die einzelnen Ausgaben stellen zentrale Ergebnisse und Empfehlungen vor, bieten Kurzanalysen, erläutern die weiteren Pläne der Stiftung und nennen KAS-Ansprechpartner.