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Analysen und Argumente

Hochschulen im internationalen Wettbewerb

von Dr. Norbert Arnold, Felise Maennig-Fortmann

Herausforderungen und Handlungsbedarf

Die Modernisierung von Lehre und Forschung sowie eine stärkere finanzielle Förderung und strukturelle Reformen sind unerlässlich, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Hochschulstandorts Deutschland weiter zu verbessern. Qualitativ hochwertige Bildung und exzellente Forschung spielen eine herausragende Rolle bei der Generierung von Innovationen und der Schaffung von wirtschaftlichem Wohlstand in Deutschland und Europa. Investitionen in diesen Bereich müssen daher auch in finanziell schwierigen Zeiten als langfristige Zukunftsinvestitionen betrachten werden, die nicht verhandelbar sind.

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Keine deutsche Hochschule ist in internationalen Rankings in der Spitzengruppe zu finden. Auch wenn Hochschulrankings zu Recht kritisiert werden, geben sie doch Hinweise auf die Leistungsfähigkeit von Hochschulen. Sie bestätigen, dass es in Deutschland erhebliche Verbesserungspotenziale gibt. Ob Grundlagenforschung oder anwendungsorientierte Forschung, ob Lehre oder Transfer: Die Hochschulen in Deutschland brauchen die Unterstützung der Politik, um wettbewerbsfähiger zu werden. Denn Exzellenz in Bildung und Forschung ist entscheidend für Innovation und wirtschaftlichen Wohlstand in Deutschland und Europa. 

 

Der vorliegende Text hebt die markante Unterfinanzierung der Hochschulen in Deutschland hervor und formuliert zehn prioritäre Handlungsfelder zur Verbesserung von Lehre und Forschung. Eine bessere Finanzierung, Strukturreformen und eine noch stärkere Einbindung der deutschen Hochschulen in den Europäischen Hochschul- und Forschungsraum sind entscheidend, um die globale Wettbewerbsfähigkeit des Hochschulstandorts Deutschland zu verbessern. Dies muss auch in Zeiten knapper Kassen ein vorrangiges Handlungsfeld der Politik sein.

 

Lesen Sie die gesamte Analyse „Hochschulen im internationalen Wettbewerb“ hier als PDF.

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Über diese Reihe

Die Reihe informiert in konzentrierter Form über Analysen der Konrad-Adenauer-Stiftung zu relevanten aktuellen Themen. Die einzelnen Ausgaben stellen zentrale Ergebnisse und Empfehlungen eigener und externer Expertinnen und Experten vor, bieten Kurzanalysen von rund fünf Seiten und nennen KAS-Ansprechpartnerinnen.

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