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Was bedeutet ein würdevolles Leben und Sterben im hohen Alter tatsächlich? Und woran lässt sich erkennen, ob palliativgeriatrische Sorgeangebote den Bedürfnissen alter, pflegebedürftiger und demenziell erkrankter Menschen wirklich gerecht werden? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der 21. Fachtagung Palliative Geriatrie Berlin in Kooperation mit dem Unionhilfswerk.
Angesichts des demografischen Wandels wächst die Bedeutung einer Sorgekultur, die den Menschen mit seinen individuellen Bedürfnissen, seiner Lebensgeschichte und seiner Würde in den Mittelpunkt stellt. Doch wie gelingt dies im Alltag von Pflegeeinrichtungen, Hospizen, Krankenhäusern und der häuslichen Versorgung? Welche Qualitätskriterien sind entscheidend? Wo liegen Grenzen, Herausforderungen und auch blinde Flecken im bestehenden System?
Unter dem Titel „Leben und Sterben in Würde: Alles nur schöner Schein?“ diskutieren renommierte Expertinnen und Experten aus Pflege, Medizin, Wissenschaft, Ethik und Politik über die Zukunft der palliativgeriatrischen Versorgung. Die Tagung bietet aktuelle fachliche Impulse, präsentiert wissenschaftliche Erkenntnisse und eröffnet Raum für den Austausch zwischen den verschiedenen Professionen und Perspektiven.
Die Fachtagung richtet sich an Fachkräfte aus Pflege, Medizin, Sozialer Arbeit, Hospiz- und Palliativversorgung, Seelsorge, Wissenschaft sowie an alle Interessierten, die sich mit den Herausforderungen und Chancen einer menschenwürdigen Begleitung am Lebensende auseinandersetzen möchten.