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Ein Land im Zorn - Brasiliens schwache Demokratie

Jan Woischnik, Leiter des Brasilien-Büros der Konrad-Adenauer-Stiftung, im hr2-Podcast
Luiz Inácio Lula da Silva war ein charismatischer Hoffnungsträger über Brasilien hinaus, doch betrachtet man seine Karriere von Europa aus, kommt man ins Grübeln. Wie rekrutieren die brasilianischen Parteien eigentlich ihr politisches Personal? Welche institutionellen Sicherungen kennt das politische System gegen korrupte Mandatsträger? Noch gilt das Land als größte Demokratie Südamerikas. Aber die Fassade bröckelt. Für die kommende Präsidentschaftswahl läuft sich bereits ein Mann warm, den viele als "brasilianischen Trump" bezeichnen: Jair Messias Bolsonaro.
Brasilien gilt noch als größte Demokratie Südamerikas. Aber die Fassade bröckelt. | © Paulisson Miura / Flickr / CC BY 2.0
Brasilien gilt noch als größte Demokratie Südamerikas. Aber die Fassade bröckelt. | © Paulisson Miura / Flickr / CC BY 2.0

Den gesamten Podcast können Sie auf der hr2-Website anhören: Ein Land im Zorn - Brasiliens schwache Demokratie (54:16 Min.)

Themendossier zum Superwahljahr 2018 in Brasilien

Am 7. Oktober bestimmen die über 145 Millionen wahlberechtigten – und zwischen 18 und 70 Jahren zur Wahl verpflichteten – Brasilianer neben dem Staatspräsidenten auch einen neuen Kongress. Angesichts der nicht endenden Korruptionsskandale im fünftgrößten Land der Welt ist 2018 ein entscheidendes Jahr für die Zukunft der brasilianischen Demokratie und für Brasiliens politische Erneuerung.

Auf einer ständig aktualisierten Themenseite informiert das Brasilien-Büro der Konrad-Adenauer-Stiftung in Rio de Janeiro in den kommenden Monaten bis zur Wahl im Oktober 2018 über die Wahlen in Brasilien und in den Monaten danach über den Ausgang der Wahl sowie die Bildung und Einsetzung einer neuen Regierung.

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