Der 1960 geborene Christdemokrat hatte als slowakischer Chefunterhändler die Beitrittsverhandlungen mit der Europäischen Union geführt. Er ist Mitbegründer und stellv. Vorsitzender der „Christlich-Demokratischen Bewegung" (KDH).
Die SDKÚ hatte als Gegenkandidaten Ivan Štefanec, einen Manager der Firma Coca Cola, nominiert. Die drei anderen Koalitionsparteien lehnten diese Alternative jedoch ab.
Premierminister Dzurinda gab nach einer Sitzung des Koalitionsrates persönlich die Entscheidung gegenüber den Medien bekannt, beharrte aber darauf, dass sein Kandidat der geeignetere gewesen wäre.
Als Arbeitsbereiche, die er in der EU-Kommission besonders gerne übernehmen möchte, nannte Fige? nach seiner Nominierung: Wissenschaft und Forschung, Regionalpolitik, Außenbeziehungen zu den noch nicht der EU beigetretenen europäischen Ländern, sowie Verkehr und Energie. Er wies aber gegenüber Journalisten auch darauf hin, dass die jetzt zu nominierenden Kommissare der zehn Beitrittsländer vorläufig nur Übergangsfunktionen für sechs Monate übernähmen. Deshalb sei für sie die Kooperation mit den bisherigen Kommissaren besonders wichtig.
Auch der ehemalige Premierminister Vladimír Mečiar(HZDS) hat nun seine Kandidatur für das Präsidentenamt bekannt gegeben. Echte Chancen für die Wahl zum neuen Staatspräsidenten werden aber nur den vier Bestplatzierten der letzten Meinungsumfrage eingeräumt (siehe unten).
Anhang
Die folgende Tabelle zeigt die Wählerpräferenzen der wichtigsten Präsidentschaftskandidaten laut einer im Januar 2004 durchgeführten Umfrage des Instituts ÚVVM.

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Sankt Augustin Deutschland
On the Self-inflicted Causes of the Crisis in Journalism
The fire disaster in Kočani: Shock for state and society in North Macedonia
Why an independent Digital Ministry is indispensable and how it could be structured
Renewal of political parties - Digitalisation and political parties
Which News Can Still Be Trusted?