Details
Künstliche Intelligenz prägt zunehmend gesellschaftliche Prozesse: Sie beeinflusst, wie Informationen verbreitet werden, wie öffentliche Meinungen entstehen und wie politische Entscheidungen vorbereitet werden. Mit der wachsenden Bedeutung algorithmischer Systeme stellen sich grundlegende Fragen nach Verantwortung, Transparenz und Kontrolle im digitalen Raum.
Vor diesem Hintergrund wird deutlich, wie notwendig eine öffentliche Debatte über die ethischen Grundlagen und normativen Leitplanken von Künstlicher Intelligenz ist. Wie lassen sich technologische Innovationen mit demokratischen Werten, gesellschaftlicher Teilhabe und individueller Freiheit in Einklang bringen? Welche Maßstäbe braucht es für Entwicklung und Anwendung algorithmischer Systeme, damit sie dem Gemeinwohl dienen und demokratische Urteilsbildung stärken?
Diesen Fragen möchten wir uns im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung mit Prof. Dr. Judith Simon, Stellv. Vorsitzende des Deutschen Ethikrates; in der Nikolaikirche Rostock widmen.
Die Veranstaltung ist Teil des YES AI CAN FESTIVAL (07.–10. Mai 2026) in Rostock, das Digitale Kunst, Künstliche Intelligenz und gesellschaftliche Diskurse miteinander verbindet und einen interdisziplinären Rahmen für diese Fragestellungen bietet.
Agenda
Begrüßung
Jonas Schmid, Politisches Bildungsforum Mecklenburg-Vorpommern der Konrad-Adenauer-Stiftung
Impuls
Prof. Dr. Judith Simon, Universität Hamburg, stellv. Vorsitzende des Deutschen Ethikrates
Gespräch mit
Prof. Dr. Judith Simon
Moderation: Tobias Wangermann, Referent für Digitalisierung der Konrad-Adenauer-Stiftung