Familien- und Frauenpolitik

Demographische und gesellschaftspolitische Veränderungen in ihren Konsequenzen auf die Familie analysieren und politische Impulse ableiten

Familie ist der Ort, wo Menschen füreinander Verantwortung übernehmen. Mit einer nachhaltigen Familienpolitik reagiert die Bundesregierung auf die veränderten Bedürfnisse von Familien. Familie wird heute in vielfältiger Form und unterschiedlichem (kulturellem) Selbstverständnis gelebt. Unterschiedliche Lebensvorstellungen bedeuten jedoch keine Absage vom Lebensmodell Familie. Gerade in schwierigen konjunkturellen Zeiten wie diesen ist die Solidarität und der Zusammenhalt in Familien besonders bedeutsam.

Eine zukunftsorientierte und nachhaltige Familienpolitik sorgt für bessere Rahmenbedingungen um Familienleben zu ermöglichen. Dazu wurden in den vergangenen Jahren neue politische Akzente gesetzt und Leistungen umgebaut, ausgebaut und neue Regelungen eingeführt.

Ziel der familienpolitischen Arbeit der Konrad-Adenauer-Stiftung ist es, die veränderten Lebenssituationen, Vielfältigkeit des Familienlebens vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung zu analysieren und daraus politische Impulse abzuleiten.

Unsere Literaturempfehlungen zum Thema

Publikationen

Haushaltsnahe Dienstleistungen als Instrument der Familienförderung

Der Bedarf an haushaltsnahen Dienstleistungen ist gestiegen und wird aufgrund der zunehmenden Berufstätigkeit beider Eltern weiter steigen. Die Entwicklung eines regulären Markts für haushaltsnahe Dienste könnte neue sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze für einfach Qualifizierte schaffen. Eine wichtige Vermittlungsfunktion haben hierbei Dienstleistungsagenturen, die als Arbeitgeber Tätigkeiten haushaltsübergreifend organisieren und weiterbilden. Das europäische Ausland hat dazu interessante Modelle entwickelt. Holger Bonin, Analysen und Argumente, 30. Nov. 2016 mehr...

Das flexible Zweiverdienermodell und seine vielfältigen Chancen

… und wie die Politik es familienphasen-sensibel gestalten kann
Junge Menschen favorisieren eine partnerschaftliche Aufteilung von Beruf und Familienarbeit. Im Zweiverdienermodell lassen sich politisch definierte Ziele besser erreichen. Familienpolitische Reformen wie Kita-Ausbau und Elterngeld üben einen positiven Einfluss auf die Geburtenrate und die Frauenerwerbstätigkeit aus. Der Schlüssel zu einem familienphasen-sensiblen Zweiverdienermodell liegt im Arbeitsmarkt: Es bedarf mehr qualifizierter Teilzeitstellen, langfristige Rückkehrperspektiven in Vollzeitarbeit und Karrierepfade, die temporäre familienbedingte Auszeiten ermöglichen. Martin Bujard, Analysen und Argumente, 28. Sept. 2016 mehr...

Think Tank Report 3/2016

Was die Welt über die Zukunft denkt. Der neue Think Tank Report der Konrad-Adenauer-Stiftung liefert exklusive Einblicke in die Themen und Trends der wichtigsten Internationalen Think Tanks. Hans Maria Heyn, 20. Juli 2016 mehr...

Großelternschaft im Wandel – neue Beziehungsmuster in der modernen Gesellschaft

Die Beziehung zwischen Enkelkinder und Großeltern ist gekennzeichnet durch das Prinzip der Nichteinmischung der Großeltern in die Erziehung der Enkel. Die Diversifizierung von Lebens- und Familienformen – in der Trennungen, Zweitpartnerschaften, Stiefelternschaften aber auch Scheidungen der Großeltern häufiger auftreten, erzeugen auch neue Formen von Großelternschaft. Die Qualität der Beziehung zwischen den Großeltern und den Enkeln hängt auch sehr stark von der Qualität der Beziehung ab, die Großeltern zu ihren Kindern haben. François Höpflinger, Analysen und Argumente, 13. Juni 2016 mehr...

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Kontakt

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Koordinatorin für Familien- und Frauenpolitik
Christine Henry-Huthmacher
Tel. +49 2241 246-2293
Fax +49 2241 246-2694
Christine.Henry-Huthmacher(akas.de
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Koordinatorin für Familien- und Jugendpolitik
Elisabeth Hoffmann
Tel. +49 2241 246-2515
Elisabeth.Hoffmann(akas.de