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Einzeltitel

Generation friedliche Revolution - Jugend 2020

von Elisabeth Hoffmann

Meta-Studie über Wünsche, Sehnsüchte und Ängste der Jungen

Dieses Jahr jährt sich die Wiedervereinigung zum 30. Mal. Inzwischen sind mehrere Generationen von jungen Menschen herangewachsen, die nur ein vereinigtes Deutschland kennen. Wie gut kennen wir junge Menschen von heute? Was sind ihre Wünsche, Sehnsüchte und Ängste? Unsere Studie „Generation friedliche Revolution – Jugend 2020“ bietet eine pointierte Zusammenfassung der Ergebnisse aktueller Studien zu jungen Menschen.
Mit unserer Meta-Studie „Generation friedliche Revolution - Jugend 2020“ zeichnen wir ein pointiertes Bild von den jungen Menschen in Deutschland. Quellen sind zum einen empirische soziologische Studien zu jungen Menschen und ihren Eltern. Sie werden ergänzt durch Trend- und Marktforschungsstudien, die vertiefte Einblicke in die Welt der Generationen Y und Z ermöglichen.
 
Fakt ist: Junge Menschen werden rar. Von den rund 83,2 Millionen Menschen in Deutschland sind 8 Millionen im Alter zwischen 15 und 24 Jahren, also 10,3 Prozent der Gesamtbevölkerung. Zum Vergleich: 2005 waren es noch fast 12.
 
Der Einfluss der Familie auf junge Menschen ist immens. Im Westen Deutschlands sind Eltern oft in der Lage, ihren Kindern Freiräume für Bildung, Potenzialentfaltung und Konsum zu bieten. Die enorme Abwanderung im Osten ließ bei den dortigen Babyboomern und deren Kindern den Eindruck des Zurückgebliebenseins zurück. Junge Menschen mit Migrationshintergrund haben eine eigene familiäre Prägung. Sofern sie aus traditionellen türkischen, arabischen oder osteuropäischen Familien stammen, ist oft ein autoritärer Erziehungsstil vorherrschend.
 
 Wie ein roter Faden zieht sich die Eigenwahrnehmung junger Menschen als „chancenreich“ oder „chancenarm“ durch die ausgewerteten Jugendstudien. Weniger prestigeträchtige Bildungswege und die Herkunft aus weniger starken Elternhäusern gehen oft einher mit niedrigem Selbstwirksamkeitsgefühl, einer noch höheren Anfälligkeit für die Wahrnehmung psychischer Erkrankungen als bei jungen Menschen insgesamt. Und der Skepsis gegenüber Parteiendemokratie und Europa.
 
Die Generationen Y und Z gelten als die meinungsstärksten, wertebewusstesten und am besten informiertesten jungen Menschen, die es je gab. Ihre Haltungen und Einstellungen sind via Kommunikationsmöglichkeiten durch Social Media von globalen Gemeinsamkeiten geprägt.
 
Weitere spannende Ergebnisse unserer Studie finden Sie hier als PDF.