Details
Seit dem russischen Großangriff vom 24. Februar 2022 prägt der Krieg das Leben von Millionen Menschen. Doch wie bewältigen die Menschen in der Ukraine ihren Alltag? Wie erleben geflüchtete Ukrainerinnen und Ukrainer den Krieg aus der Ferne und welche Hoffnungen verbinden sie mit der Zukunft? Im Haus auf der Grenze kommen Vertreterinnen und Vertreter der ukrainischen Zivilgesellschaft zusammen, um über ihre Erfahrungen, Herausforderungen und Perspektiven zu diskutieren. Dabei geht es auch um die Frage, was die deutsche Gesellschaft von der Widerstandsfähigkeit der ukrainischen Bevölkerung lernen kann.
Das Format bietet Raum für persönliche Begegnungen, offene Diskussionen und den direkten Austausch mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie Akteurinnen und Akteuren der ukrainischen Zivilgesellschaft. Sie trägt dazu bei, ein differenziertes Verständnis der Auswirkungen des Krieges auf Gesellschaft, Demokratie und die europäische Sicherheitsordnung zu fördern und zugleich den Blick auf die Zukunftsperspektiven der Ukraine und Europas zu richten.
Die Veranstaltung ist eine gemeinsame Initiative der Point Alpha Stiftung und des Politischen Bildungsforums Thüringen der Konrad-Adenauer-Stiftung. Das Dialogformat hat sich als fester Bestandteil der politischen Bildungsarbeit etabliert und wird inzwischen bereits im vierten Jahr in Folge durchgeführt.
Agenda
18.15 Uhr Einlass und Begrüßung
Maja Eib
Landesbeauftragte der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.
Benedikt Stock
Geschäftsführender Vorstand, Point-Alpha-Stiftung
18.30 Uhr Key-Note „Zwischen Front und Zivilgesellschaft – Wie die Ukraine dem Krieg standhält“
Prof. Dr. Ihor Zhaloba
ist ein renommierter ukrainischer Historiker, Universitätsprofessor und der Präsident der Paneuropa-Union der Ukraine. International bekannt wurde er als der „kämpfende Professor“, da er direkt nach Beginn der russischen Invasion seine akademische Karriere unterbrach, um als freiwilliger Frontsoldat sein Land zu verteidigen.
18.45 Uhr Impuls „Demokratie unter Beschuss – Journalismus, Meinungsfreiheit und politische Debatten“
Iryna Riabenka
sie begann als Journalistin und Moderatorin im ukrainischen Fernsehen, bevor sie 2016 nach Deutschland kam und dort u.A. für den Bayerischen Rundfunk (BR) arbeitete. Iryna Riabenka gewann mehrere Journalistenpreise und studiert im Masterstudiengang Fernsehjournalismus an der Hochschule Hannover
19.00 Uhr Moderiertes Gespräch „Zwischen Flucht, Exil und Zukunft – Die Perspektive einer jungen Ukrainerin“
Tetiana Nazaruk
ist eine von aktuell 34 Stipendiatinnen und Stipendiaten der Konrad-Adenauer-Stiftung aus der Ukraine. Sie studiert an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und ist bei Beginn der russischen Vollinvasion der Ukraine geflohen. Auf ihrer Flucht begegnete sie vorrückenden russischen Soldaten.
19.15 -20.00 Uhr Diskussion und Fragen aus dem Publikum
Moderation:
Philipp Metzler
Studienleiter und Vorstand der Point Alpha Stiftung