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Specialist conference

Rohstoffpolitik als Schlüssel für Souveränität und Wohlstand

Europa zwischen Eigenversorgung und globalen Partnerschaften

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Details

Rohstoffe sind eine zentrale Voraussetzung für industrielle Wertschöpfung, technologischen Fortschritt und wirtschaftlichen Wohlstand. Sie bilden die Grundlage für die Energie- und Mobilitätswende, die Digitalisierung sowie zahlreiche Zukunftstechnologien. Angesichts geopolitischer Spannungen, wachsender globaler Nachfrage und zunehmender strategischer Konkurrenz stellt sich für Europa die Frage, wie eine sichere, nachhaltige und wettbewerbsfähige Rohstoffversorgung gewährleistet werden kann.

 

Dabei stehen der Ausbau heimischer Rohstoffgewinnung und -verarbeitung sowie die Vertiefung internationaler Partnerschaften nicht im Widerspruch zueinander, sondern ergänzen sich. Die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten verfolgen das Ziel, kritische Abhängigkeiten zu reduzieren, Lieferketten resilienter zu gestalten und zugleich hohe Umwelt-, Sozial- und Nachhaltigkeitsstandards zu wahren. Die Kontrolle ganzer Wertschöpfungsketten muss gesichert sein, um die Produktion von Schlüsseltechnologien in Europa zu gewährleisten.

 

Die Fachkonferenz bringt Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und internationalen Partnerländern zusammen, um Chancen und Grenzen einer europäischen Rohstoffstrategie zu diskutieren. Im Mittelpunkt stehen die Potenziale heimischer Förderung, die Rolle globaler Partnerschaften sowie die Frage, wie Rohstoffpolitik zu mehr wirtschaftlicher Souveränität, Versorgungssicherheit und Wohlstand in Europa beitragen kann.

 

Den Auftakt bildet eine keynotebasierte Einordnung der aktuellen rohstoffpolitischen Herausforderungen und Perspektiven für Europa. Im Mittelpunkt stehen die strategische Bedeutung kritischer Rohstoffe, Fragen der Versorgungssicherheit sowie die politischen Rahmenbedingungen und Konzepte für eine nachhaltige und resiliente Rohstoffversorgung.

 

Im ersten Panel „Mined in Germany? Was heimischer Bergbau und Verarbeitung wirklich leisten könn(t)en“ werden die Potenziale und Grenzen einer stärkeren heimischen Rohstoffgewinnung und -verarbeitung beleuchtet. Diskutiert werden die Voraussetzungen für den Ausbau europäischer Wertschöpfungsketten, die Bedeutung heimischer Projekte für die Versorgungssicherheit sowie die Frage, welchen realistischen Beitrag Deutschland und Europa zur Verringerung strategischer Abhängigkeiten leisten können.

 

Das zweite Panel „Rohstoffsouveränität strategisch denken: Versorgungssicherheit für Industrie, Innovation und Sicherheit“ richtet den Blick auf internationale Dimensionen der Rohstoffpolitik. Im Fokus stehen resiliente Lieferketten, globale Partnerschaften, die Sicherung kritischer Rohstoffe für Schlüsselindustrien sowie die zunehmende Verknüpfung von Rohstoffversorgung, wirtschaftlicher Wettbewerbsfähigkeit und sicherheitspolitischen Interessen. Diskutiert wird, wie Europa seine Rohstoffsouveränität stärken und gleichzeitig verlässliche internationale Kooperationen ausbauen kann.

 

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der European Initiative for Energy Security (EIES) durchgeführt. Es handelt sich um eine geschlossene Veranstaltung unter Chatham-House-Regel.

 

Geschlossene Veranstaltung

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Venue

KAS Akademie Tiergartenstraße 35, 10785 Berlin Deutschland
Contact Simon Engelkes
Bild Simon Engelkes KAS/Rana Dilara Taskoparan
Head of the Ramallah office
simon.engelkes@kas.de +972 2 240 4305 +972 2 240 4307

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