KAS

Interview

Künstliche Intelligenz in der größten Demokratie der Welt

Dritter Teil der Interviewreihe „Künstliche Intelligenz aus globaler Perspektive“

Dr. Urvashi Aneja ist Mitbegründerin und Direktorin von Tandem Research, einem Thinktank aus Goa in Indien. Sie leitet das Programm „KI in der Gesellschaft“ von Tandem Research.
2018 legte die indische Regierung ihren Entwurf für eine Nationale KI-Strategie mit dem Titel „KI für Alle“ vor. Dieser Entwurf definiert einige der wichtigsten Sektoren, in denen die Regierung KI-Lösungen entwickeln möchte. Die meisten dieser Sektoren betreffen unter anderem das Sozial-, Gesundheits- und Bildungswesen.
 
Wir beobachten, dass ein Großteil der Diskussionen über KI-bezogene Ethik, Governance und Regulierung bis heute auf den Erfahrungen und Kapazitäten der Wirtschaftssysteme der industrialisierten Länder aufbaut. Wir müssen dieselbe Evidenzbasis für ein Land wie Indien aufbauen und dabei gleichzeitig Richtlinien berücksichtigen, die für den indischen Kontext spezifisch sind oder ihn zumindest adressieren.
 
Der Einsatz von KI für eine Reihe öffentlicher Aufgaben, d.h. von der Gesichtserkennung bis hin zur Bekämpfung der Pandemie, hat eine spürbare Begeisterung ausgelöst. In Indien liegt der Schwerpunkt bezüglich Governance auf Bestrebungen zur Förderung der KI-Branche und weniger darauf, wie KI als Studienfeld zu regeln wäre und welche roten Linien gezogen werden sollten.
 
Es gibt eine anhaltende Diskussion darüber, wie Verwendungszwecke reguliert werden sollten. Dabei ist diese häufig keineswegs proaktiv, sondern reagiert auf Entscheidungen der Regierung.
 
Unser Interview mit Dr. Urvashi Aneja gibt Ihnen einen Einblick über Künstliche Intelligenz in Indien. Sie ist Mitbegründerin und Direktorin von Tandem Research, einem Thinktank aus Goa in Indien. Sie leitet das Programm „KI in der Gesellschaft“ von Tandem Research.
 
Das gesamte Interview können Sie als PDF-Dokument herunterladen.
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