Dr. Lars Hänsel

Leiter Team Europa/Nordamerika

Lebenslauf

Jahrgang 1967, geboren in Bautzen/Sachsen

Studium der Theologie, Jüdische Geschichte und Interreligiöse Studien in Leipzig, Tübingen und Jerusalem. Promotion (Dr. theol.) 1999 an der Universität Leipzig mit Studien über Aspekte der Sozial- und Rechtsgeschichte des antiken Israel unter den Persern

1999-2001 Projektassistent bei der Konrad-Adenauer-Stiftung in Jerusalem

2001-2003 in der KAS-Zentrale (Bonn) zuständig für Bereich West-, Zentral- und Südasien, Schwerpunkte: Aufbau der Arbeit der KAS in Afghanistan, Umstrukturierung Armutsprogramm SAARC, Probleme der Heranführung der Türkei an Europa

2003-2005 in der KAS-Zentrale (Berlin) zuständig für den Bereich Westeuropa / USA, Schwerpunkt: transatlantischer Dialog, Zusammenarbeit mit jüdisch-amerikanischen Organisationen (KAS-AJC Austauschprogramm)

2006-2011 Leiter des Büros der KAS in Jerusalem und Landesbeauftragter der Konrad-Adenauer-Stiftung in Israel, Schwerpunkte: Friedensförderung, israelisch-palästinensischer Dialog, deutsch-israelische/europäisch-israelische Beziehungen

2011-2016 Leiter des Büros der KAS in Washington mit Zuständigkeit für die USA und Kanada

Seit Oktober 2016 Leiter des Teams Europa/Nordamerika in der Hauptabteilung Europäische und Internationale Zusammenarbeit

Expertise

  • Nahostpolitik
  • Jüdische Geschichte
  • Deutsch-israelische Beziehungen
  • Israelisch-palästinensischer Konflikt
  • Interreligiöser Dialog

Kontakt

Lars.Haensel@kas.de +49 30 26996-3526 +49 30 26996-53526

Abteilung

Publikationen

Einzeltitel

Der Einfluss externer Akteure auf dem Westbalkan

von Lars Hänsel, Florian Constantin Feyerabend, Walter Glos, Karsten Dümmel, Johannes D. Rey, Martin Sieg, Norbert Beckmann-Dierkes

Eine geopolitische Landkarte
Ein Gespenst geht um auf dem Westbalkan – das Gespenst der Geopolitik. Erneut drohe die Region zum geostrategischen Schachbrett externer Akteure zu werden, so vermehrt die warnenden Stimmen aus Brüssel und den westlichen Hauptstädten, als auch aus der Region selbst. Russland, China, die Türkei und die Golfstaaten gewinnen mit unterschiedlichen Ressourcenausstattungen, Intentionen und Interessen an Einfluss in dieser Enklave innerhalb der Europäischen Union – politisch, wirtschaftlich und kulturell.

Einzeltitel

Der Einfluss externer Akteure auf dem Westbalkan

von Lars Hänsel, Florian Constantin Feyerabend, Walter Glos, Karsten Dümmel, Johannes D. Rey, Michael A. Lange, Martin Sieg, Norbert Beckmann-Dierkes

Eine geopolitische Akteurslandkarte
Ein Gespenst geht um auf dem Westbalkan – das Gespenst der Geopolitik. Erneut drohe die Region zum geostrategischen Schachbrett externer Akteure zu werden, so vermehrt die warnenden Stimmen aus Brüssel und den westlichen Hauptstädten, als auch aus der Region selbst. Russland, China, die Türkei und die Golfstaaten gewinnen mit unterschiedlichen Ressourcenausstattungen, Intentionen und Interessen an Einfluss in dieser Enklave innerhalb der Europäischen Union – politisch, wirtschaftlich und kulturell.

Analysen und Argumente

Trump… und wie ihn die Welt sieht

von Thomas Birringer, Rabea Brauer, Lars Hänsel, Andrea Ellen Ostheimer, Frank Priess, Markus Rosenberger

Reaktionen aus den Weltregionen zum 45. Präsidenten der USA
Im Wahlkampf kündigte Donald Trump in vielen Politikfeldern einen Bruch mit dem Vorgehen seiner Vorgänger an. Was genau „America First“ für die amerikanische Außenpolitik bedeutet, ist gut ein halbes Jahr nach seinem Amtsantritt jedoch offen. Bis heute ist seine Präsidentschaft mit Fragezeichen versehen und von Unberechenbarkeit geprägt. Das vorliegende Papier liefert Hintergrundinformationen über die weltweiten Wahrnehmungen der neuen politischen Ausrichtung der USA unter Präsident Trump. Zudem bildet es Erklärungsmuster für Trumps Wahlsieg ab und zeigt mögliche Auswirkungen für Europa auf.

Länderberichte

Neuer Präsident – neue Wege?

von Lars Hänsel, Elmar Sulk

Erste Analysen und Reaktionen in den USA auf die Wahl Trumps zum Präsidenten
Für fast alle Beobachter und Meinungsforscher überraschend wird statt Hillary Clinton nun Donald Trump ins Weiße Haus einziehen. Den Republikanern ist es auch gelungen, ihre Mehrheiten in den beiden Häusern des Kongresses zu behaupten.

Länderberichte

Drei Monate vor der US-Präsidentschaftswahl

von Lars Hänsel

Trotz Umfragetief für Donald Trump und Aufwind für Hillary Clinton ist die Wahl offen
Nachdem die Parteikongresse Ende Juli mit der absehbaren Nominierung von Donald Trump und Hillary Clinton zu Ende gegangen waren, läuft nun der Endspurt zur US-Präsidentschaftswahl am 8. November 2016. Jetzt richtet sich im Hauptwahlkampf der Fokus der Kandidaten nicht mehr vorrangig auf die Parteibasis, sondern auf das allgemeine Wahlvolk. Dabei könnten die Unterschiede unter den Kandidaten auch weiterhin größer nicht sein. Gilt Clinton als die ultimative Kandidatin des Establishments, gilt Trump als der ultimative Anti-Establishment-Kandidat, der disruptiv alles auf den Kopf stellen will.

Länderberichte

Unbeliebte Spitzenkandidaten Trump und Clinton stehen vor der Nominierung

von Lars Hänsel, Elmar Sulk

Bald beginnender Hauptwahlkampf geprägt von hohen Negativwerten der Kandidaten
Mit inhaltlichen Vorbehalten und geringem Enthusiasmus für ihre Kandidaten haben Republikaner und Demokraten den Vorwahlkampf am letzten "Super-Tuesday" am 7. Juni 2016 weitestgehend abgeschlossen. Allein in Washington DC wird noch am 14. Juni 2016 gewählt.

Länderberichte

Donald Trump zur Außenpolitik

von Lars Hänsel, Elmar Sulk

Reaktionen in den USA auf eine Grundsatzrede des Kandidaten
Donald Trump hat am vergangenen Dienstag die Vorwahlen in fünf weiteren US-Bundesstaaten gewonnen. Er ist nun der einzige im republikanischen Kandidatenfeld, der eine ausreichende Delegiertenzahl erreichen könnte, um auf dem Juli-Parteitag in Cleveland bereits im ersten Wahlgang nominiert zu werden. Es stehen nur noch wenige Vorwahlen aus, und letztlich könnten die Delegierten aus Kalifornien den Ausschlag geben, wenn dort am 7. Juni gewählt wird.

Einzeltitel

Ein schwieriges Beziehungsgeflecht?

von Michael Borchard, Lars Hänsel, Marc Frings

Umfrage: Die USA, Deutschland, Israel und die Palästinensischen Gebiete in der Gesamtsicht
Schon der oberflächliche Blick auf das „Heilige Land“ weist zwei internationale Akteure auf, die wesentlich deutlicher als alle anderen ins Auge treten und in einem herausragenden Maß positive wie negative Emotionen wecken. Gemeint sind zum ersten die USA, die als verlässlicher Partner Israels Sorge für die Sicherheit dieses Landes tragen, aber auch als Ansprechpartner für die Palästinenser fungieren und Verständnis für ihren Wunsch nach einem autonomen Staat zeigen.