UN Photo / Jean-Marc Ferré / CC BY-NC-ND 2.0

Länderberichte

Genfer Großwetterlage

von Dr. Olaf Wientzek, Sarah Ultes, Cedric Amon, Rosa Ann Seidler

Entwicklungen in den Genfer Internationalen Organisationen Ende Juli bis Mitte Oktober 2022

Die „Genfer Großwetterlage“ wirft in unregelmäßigen Abständen einen Blick auf ausgewählte Entwicklungen der in Genf ansässigen internationalen Organisationen.

Selten war die Dichte politisch brisanter Abstimmungen im multilateralen Genf so hoch wie in den vergangenen Wochen. Der Xinjiang-Bericht des Büros der scheidenden Hochkommissarin für Menschenrechte schlug Wellen, doch auch Russland stand in vielen Foren – u.a. im Menschenrechtsrat – im Fokus. Deutlich wird, welch ungleiche Partner Russland und China mit Blick auf ihren Einfluss im internationalen Genf geworden sind. Wichtige personelle Weichenstellungen und inhaltliche Fingerzeige brachte die Bevollmächtigtenkonferenz der Internationalen Fernmeldeunion.

Im Hintergrund ging das Tagesgeschäft weiter: Die WTO ist bemüht, das Momentum der erfolgreichen Ministerkonferenz zu nutzten, ist aber parallel mit altbekannten inhaltlichen Streitthemen beschäftigt. Bei der WHO nehmen die Gespräche zu einer künftigen Pandemievereinbarung Gestalt an. Wenig hoffnungsvoll äußerten sich verschiedene Akteure aus dem humanitären Bereich zur aktuellen Lage.

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Kontakt

Dr. Olaf Wientzek

Olaf Wientzek bild

Leiter des Multilateralen Dialogs Genf

olaf.wientzek@kas.de +41 22 748 70 70

Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist in rund 110 Ländern auf fünf Kontinenten mit einem eigenen Büro vertreten. Die Auslandsmitarbeiter vor Ort können aus erster Hand über aktuelle Ereignisse und langfristige Entwicklungen in ihrem Einsatzland berichten. In den "Länderberichten" bieten sie den Nutzern der Webseite der Konrad-Adenauer-Stiftung exklusiv Analysen, Hintergrundinformationen und Einschätzungen.