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Vortrag
ausgebucht

Unkenntnis, Beschönigung, Umdeutung: Wie die Diktatur in der DDR bis heute weiterwirkt

Gespräch am Gymnasium Riedberg in Frankfurt am Main

Der renommierte Historiker Dr. Hubertus Knabe zieht eine ernüchternde Bilanz unseres Umgangs mit der DDR-Vergangenheit. Seit mehr als drei Jahrzehnten wird das Unrechtsregime der SED verharmlost und schöngeredet. Besonders in der jüngeren Generation herrscht eine beängstigende Unkenntnis über das Ausmaß der politischen Verfolgung in der DDR. Während nach dem Ende des NS-Regimes alle nationalsozialistischen Organisationen verboten wurden, hat sich die Staatspartei der DDR lediglich umbenannt. Unter dem Namen "Die Linke" sitzt sie heute im Bundestag und in vielen Landesparlamenten, teilweise mit Regierungsverantwortung. Was lief schief nach der deutschen Wiedervereinigung? Knabe analysiert, wie sich SED-Funktionäre und Stasi-Mitarbeiter in die neue Zeit retteten und ihre Opfer allein gelassen wurden.

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Details

10.30 Uhr

Begrüßung und Einführung

Madita Steiner

Tagungsleiterin der Konrad-Adenauer-Stiftung

 

10.40 Uhr

Einführender Beitrag

Dr. Hubertus Knabe

Julius-Maximilians-Universität Würzburg

 

11.40 – 12.00 Uhr

Diskussion und Abschlussrunde

 

 

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Veranstaltungsort

Gymnasium Riedberg Frankfurt am Main

Kontakt Jens Breuer
Jens Breuer
Referent Politisches Bildungsforum Hessen
Jens.Breuer@kas.de +491707926013